Rheinbacher „Kultur im Hof“ geht auch in diesem Jahr wieder an den Start

„Jack is Back“ rockten den Himmeroder Wall

04.08.2020 - 13:22

Rheinbach. Das war am Freitag der vergangenen Woche ein fulminanter Start von „Kultur im Hof“ 2020. Nur die Umstände der Veranstaltung hatten sich gravierend verändert.

Statt im Himmeroder Hof fand die Konzertreihe auf dem Himmeroder Wall unter dem Motto „Kultur vor dem Hof“ statt. Dies war dem Umstand der Corona-Pandemie geschuldet, der eine Veranstaltung auf engstem Raum mit über zweihundert Gästen nicht zuließ. Die Organisatoren dieser beliebten Konzertreihe, Maria Jansen und Lars Prior, hatten im Vorfeld ein besonderes Hygienekonzept unter Berücksichtigung der aktuellen Corona Auflagen erarbeitet. „Dies war nur möglich in einer engen Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinbach und hier insbesondere mit der der Fachbereichsleiterin Daniela Hoffmann und Fachgebietsleiter Kurt Stang in Abstimmung mit der Kreisgesundheitsbehörde“ so die „Chefin“ der Veranstaltungsreihe, Maria Jansen.

Begrüßt wurden die über zweihundert Gäste vom Bürgermeister Stefan Raetz, der sich sichtlich freute, dass diese Veranstaltungsreihe wieder an den Start gehen konnte. Raetz wies ausdrücklich auf die besonderen Hygieneregeln hin und darauf auf den Abstand zwischen den Stehtischen zu achten. „Hier in Rheinbach dürfen wir wieder gemeinsam gute Musik live genießen. Ich freue mich, dass es auch in schwierigen Zeiten und unter den aktuellen Umständen so viele hierhin gekommen sind und so die Treue gehalten haben“, sagte Raetz bei seiner Begrüßung.

Die diesjährige Konzertreihe startete mit der Band „Jack is Back“, die in diesem Jahr zum achten Mal bei der Konzertreihe dabei waren. Und hier rockten die Gäste ab. Ob bei dem weltbekannten Song „Simply the Best“ von Tina Turner oder „Knockin on Heavens door“. Ob Frank Altheide an der Gitarre, Peter Kalf am Schlagzeug, Peter Kindler am Bass oder Simone Altheide mit ihrer Gesangsstimme, die Band sorgte bei diesen Auftakt für den richtigen Sound.

Die Umstände machten es nötig, das Hygienekonzept so zu gestalten, dass es keine großen Menschenansammlungen gab.

Hierzu waren auf dem Pflaster Bereiche aufgezeichnet, auf den dreißig Stehtische in gebührendem Abstand Platz fanden. An jedem Tisch hatten zehn Personen Platz. Im Vorfeld konnte Tische weise eine Reservierung für eine Gebühr von drei Euro pro Tisch vorgenommen werden. Zudem wurde ein Tisch für Gäste, die einzeln oder als Paar zu der Veranstaltung kommen wollten zur Verfügung gestellt. Auch der Gang zur Toilette war vor allem für die Damen eine Herausforderung, da diese nur einzeln genutzt werden durfte. Damit sich um das Gelände keine Menschenansammlungen bildeten, kontrollierte das Ordnungsamt die Anzahl der Besucher die keinen Platz ergattern konnten. „Am Montagmorgen hatten wir die Reservierungsmöglichkeit ins Netz gestellt. Bereits 24 Stunden später war der Platz komplett vergeben“, freute sich Maria Jansen, die seit vorigem Jahr die komplette Organisation von Erich und Angie Marschall übernommen hatte, über den großen Anklang der Veranstaltung. Einfach mal vorbei gehen und sich zu den Gästen gesellen war mit dem Hygiene Konzept nicht möglich. Wer sich nicht angemeldet hatte, erhielt keinen Eintritt. Auch gab es keine Speisen im Angebot. Getränkte wurden durch die Mitarbeiter von Evation mit einem Handkarren an die Tische gebracht. „Leider können nicht alle Veranstaltungen, die im Flyer von vor der Corona-Pandemie aufgeführt sind, stattfinden und zusätzlich sind wir nun auch Wetterabhängig“, erklärte die Organisatorin.

Weitere Informationen unter: WWW.kulturimhimmeroderhof.de.- EICH-

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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