Innenstadtlabor Neuwied: Städtisches Angebot zur Innenstadtbelebung kommt gut an
Jede Woche vielfältige Workshops, Kultur und Shopping am Luisenplatz
Neuwied. Das Innenstadtlabor in Neuwied ist eine Experimentierfläche für kreative Konzepte, um die lebendige Innenstadt der Zukunft zu gestalten. Auf zwei Etagen bietet es Verkaufsflächen, Raum für Workshops und Kunstausstellungen. Es hat sich zum Treffpunkt für die Macherinne und Macher der Innenstadt entwickelt. Alle, die ihre City mitgestalten möchten, finden im Innenstadtlabor Ansprechpartner, Beratung und Mitstreiterinnen. Im Erdgeschoss ist aktuell noch Raum, einen eigenen Popup-Store zu betreiben.
Derzeit füllt Rahel Troll den großzügigen Verkaufsraum in bester Lage am Neuwieder Luisenplatz. Sie präsentiert farbstarke Kunstwerke, individuelle handgemachte Schmuckstücke und Accessoires. Und sie würde gerne noch mehr teilen: Mit den Passanten möchte sie Momente der Begegnung teilen, setzt sich dazu mit ihrem Werkzeug auch mal vor die Tür des Ladens und arbeitet im Dialog mit der Stadt an neuen Bildern, hält die Eindrücke in Farbverschmelzungen auf Leinwand fest. Teilen möchte sie auch gerne die vielfältig nutzbare Fläche im Innenstadtlabor in den ehemaligen Räumen der Bäckerei Geisen (Langendorfer Str. 120), die dank Fördermitteln aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ kostenfrei genutzt werden dürfen. „Etwas Handgemachtes würde sich gut mit meinem Angebot ergänzen“, überlegt die Künstlerin, und ergänzt: „Andererseits könnte auch etwas komplett anderes einen Reiz für die Gäste ausmachen. Das Ladenlokal bietet so viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren – der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Wer mutig unsere Stadt mitgestalten möchte, ist hier gut aufgehoben.“ Dem pflichtet Citymanagerin Michaela Ullrich, die ihr Büro im Innenstadtlabor hat, um nah bei und mit den ortsansässigen Geschäftsleuten zu arbeiten, uneingeschränkt zu. Sie freut sich über weitere Bewerbungen unter innenstadtlabor@neuwied.de, Informationen finden Interessierte auch auf www.neuwied.de/innenstadtlabor.
Machen statt meckern: Mutige Anpacker gestalten ihre Stadt
Innenstadt neu zu denken ist ein Prozess, der Zeit und Raum braucht – und vor allem kreative Köpfe, die es anpacken wollen. Die treffen sich regelmäßig im Innenstadtlabor, um Ideen auszutauschen, Aktionen zu planen und einander tatkräftig zu unterstützen. Die Deichstadtfreunde nutzen den Saal im Obergeschoss für Vernetzungstreffen der Innenstadtakteure. Und bei der wöchentlichen Baustellensprechstunde kommen Anlieger der Schloßstraße, um im direkten Austausch mit dem Stadtbauamt bestmögliche Lösungen zu finden, die unvermeidbaren Einschränkungen während der Bauphase abzufedern. Baustellen-Betreuer Jwan Kado ist jeden Dienstag von 9.30 bis 10.30 Uhr in der Langendorfer Straße 120 und beantwortet alle Fragen zum Baufortschritt und den nächsten Schritten auf dem Weg zum „Boulevard“ Schloßstraße.
Stille Stunde: Bald auch in Neuwied?
Innenstadt neu denken bedeutet auch, Einkaufen neu denken. Was kann der örtliche Handel bieten, was online nicht geht? Und wie können Onlineshopper wieder überzeugt werden, den Euro in der eigenen Stadt auszugeben? Eine Idee ist die sogenannte „Stille Stunde“, in der Lichter, Musik und andere Reize gedämpft werden. Eine Idee, die Inklusion fördert und auch in anderen Bereichen bereits gut angenommen wurde. Beispielsweise auf der Heddesdorfer Pfingstkirmes, die erstmals einen reizreduzierten Inklusionstag organisierte. Wer sich an der geplanten Stillen Stunde in Neuwied beteiligen möchte, erreicht Citymanagerin Michaela Ullrich per E-Mail an mullrich@neuwied.de und telefonisch unter 02631 802-254.
Mit Stille und einer kleinen Auszeit nach dem Vorbild des japanischen Waldbadens überrascht das Innenstadtlabor schon heute neugierige Passanten: Eine Installation der Künstlerin Rahel Troll bringt durch Farbe, Klang und Duft das Walderlebnis in den Trubel der Stadt.
Pressemitteilung
Stadt Neuwied
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