Allgemeine Berichte | 07.04.2016

Kita-Kinder aus St. Sebastian erleben eine tolle Zeit

Jesus kennenlernen und mit ihm seinen Weg gehen

Auch das letzte Abendmahl wurde von den Kita-Kindern in kleinen Gruppen nachgefeiert.privat

St. Sebastian. In den letzten Wochen haben sich die Kinder und Erzieherinnen der Kita St. Elisabeth in St. Sebastian sehr ausgiebig mit Jesus und seinem Leben beschäftigt. Dabei wurde der Fokus auf Geschichten gelegt, die von Jesus und seinem Wirken erzählen. Ausführlich konnten die Kinder erfahren, dass Jesus ein „toller Typ“ ist, mit dem sie gerne befreundet wären, da er alle Menschen lieb hat. Aufregend fanden sie auch, dass Jesus als Sohn Gottes besondere „Fähigkeiten“ hatte, die zu Heilungen und Wundern führten - besonders beeindruckte die Geschichte des blinden Bartimäus.

Im Flur hing ein großes Plakat von Jesus, das die gesamten Kindergartenkinder während der ganzen Zeit begleitete und von ihnen immer weiter gestaltet wurde. Es kamen Lieder hinzu, einzelne Jesusgeschichten zum Nachlesen, gemalte Bilder und lustige Sprüche, sowie Nacherzählungen, füllten nach und nach immer mehr das große Plakat. Ein Beispiel eines „Kindermundes“ während des Projektes: „Jesus ist immer bei uns, und wenn wir tot sind, dann sind wir halt bei Gott.“ Weitere Erkenntnisse: „Streiten ist doof, denn Jesus hatte alle Menschen lieb, streiten ist doch vergeudete Zeit!“ Genau wie das Projekt wuchs zeitgleich das Plakat und bot zu jeder Zeit neue Anreize zum Austausch der Kinder untereinander, aber auch zum Nacherzählen für die Erwachsen, die so jederzeit mit am Projekt beteiligt waren.

Auf die Karwoche vorbereitet. In der Karwoche wurde es dann besonders intensiv. Schließlich wollten alle Kinder genau wissen, warum sie denn auch „heilige Woche“ genannt wird. Begonnen wurde mit einem gemeinsamen Wortgottesdienst in Begleitung des Gemeindereferenten Michael Erbar, in dem der Einzug nach Jerusalem von Kindern in einem Rollenspiel dargestellt wurde. Alle Kinder freuten sich wie damals die jubelnde, singende Menge in der großen Stadt und jubelten dem gespielten Jesus auf dem „Esel“ mit „Palmwedeln“, alljährlich gesponsert von Familie Kalter, zu. Am darauffolgenden Tag feierten die Kinder in Kleingruppen das letzte Abendmahl. Genau wie Jesus mit seinen Jüngern teilten sie Brot und Wein in Form Traubensaft. Am Karfreitag haben sich die Kinder ebenfalls in mehreren Kleingruppen mit Jesus schwerem Weg beschäftigt und sind ihn mit ihm gemeinsam „gegangen“. Aus verschiedenen Legematerialien wurde der Kreuzweg auf kindgerechte Art und Weise gelegt und nacherzählt. Die Kinder konnten den schweren Weg Jesu gut nachempfinden, wussten aber auch, dass sein Tod nicht sein Ende sein würde. Die Auferstehungsfeier feierten dann wieder Alle gemeinsam. Mit Unterstützung von Herrn Erbar wurden die Geschehnisse der letzten Tage wiederholt und alle hörten gespannt der Ostergeschichte mit der von den Kindern erwarteten Auferstehung zu. Die selbst gestalteten Osterkerzen und jeweiligen Gruppenkerzen wurden zum Abschluss gesegnet und anschließend als sichtbare Erinnerung mit nach Hause und in die Gruppen zum Weiterfeiern genommen. Das Projekt kam bei allen Beteiligten gleichermaßen sehr gut an und wird alle Gruppen sicherlich noch eine ganze Weile beschäftigen. Wer mehr darüber erfahren möchte, ist eingeladen, sich von den Kindern der Kita St. Elisabeth informieren zu lassen.

Auch das letzte Abendmahl wurde von den Kita-Kindern in kleinen Gruppen nachgefeiert.Foto: privat

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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