Allgemeine Berichte | 13.07.2016

Nahezu 400 Besucher im Rahmen der Ausstellung des Kunstvereins Linz am Rhein

Joanna Schulte begeisterte die Besucher

V.li. verantwortlich für den Sound, Leif Geschke, die Künstlerin Joanna Schulte und der Vorsitzende des Kunstvereins Linz Norbert Boden.privat

Linz. Vier Wochen lang war die Stadthalle Linz Heimat der Multimedia-Installation „Weil das was ist nicht alles ist“ der Künstlerin Joanna Schulte. Sie hatte sich zusammen mit dem Kunstverein Linz am Rhein auf das Experiment eingelassen, Gegensätze wie weltlich und religiös, Gut und Böse, Hell und Dunkel herauszuarbeiten. Joanna Schulte erläuterte im Rahmen der Finissage am vergangenen Samstag weiter: „Eine Konzentration zwischen dem Weltlichen und dem Transzendentalen wurde mittels Klang, Lichtdynamiken und einer Inszenierung, dem Spiel zwischen diesen Polen erzeugt.“

Die Künstlerin Joanna Schulte aus Hannover hat einfühlsam sowohl eine Reminiszenz an die alte Kapuzinerkirche als auch die Realität der Linzer Stadthalle bildlich und musikalisch künstlerisch miteinander verwoben.

„Wir haben während der Ausstellung mit sehr vielen Besuchern Gespräche über das Gezeigte geführt. Die Konzeption und die Erarbeitung dieser Gegensätze hat viele Besucher in ihren Bann gezogen“, so der Vorsitzende des Linzer Kunstvereins Norbert Boden. „Auch viele Linzer wurden in eine Zeitreise ihres eigenen Lebens versetzt.“ „Endlich kann man mal wieder durch die richtige Tür in die Stadthalle gehen“, so eine Linzer Besucherin, „die ist ja ansonsten immer verschlossen.“

Eine Ausstellung, die für alle Beteiligten eine Herausforderung darstellte und zum Erfolg wurde. So war es auch der angemessene Rahmen um den neuen Katalog der Arbeiten von Joanna Schulte vorzustellen. Unter dem Titel „Wir sind was wir waren“ werden die jüngsten Projekte von ihr gezeigt.

Ein Begleittext zu diesem Katalog wurde von Prof. Dr. Stephan Berg, Intendant des Kunstmuseums Bonn, verfasst. Joanna Schulte und Norbert Boden bedankten sich bei den Unterstützern - der Sparkassenstiftung der Stadt Linz, die Kulturförderung des Landes Rheinland-Pfalz und weitere namhafte Förderer -, die die Erscheinung des Kataloges ermöglichten.

V.li. verantwortlich für den Sound, Leif Geschke, die Künstlerin Joanna Schulte und der Vorsitzende des Kunstvereins Linz Norbert Boden.Foto: privat

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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