Großer Besucherandrang beim Tag der offenen Tür der Löschgruppe Merl der Freiwilligen Feuerwehr
Jugendwehr demonstrierte ihr Können
Merl. Man konnte es förmlich spüren, die Sommerferien gehen zu Ende und damit die Zeit, in der es in Meckenheim und auch in Merl keine Feste und Aktivitäten gab. So konnte sich die Löschgruppe Merl der Freiwilligen Feuerwehr bei ihrem jüngsten Tag der offenen Tür über eine große Zahl von Besuchern von nah und fern freuen. Löschgruppenführer Hans-Jakob Uhlhaas konnte hierbei neben Ehrenbürgerin Erika Meyer zu Drewer auch Bürgermeister Bert Spilles sowie dessen Stellvertreter Michael Sperling begrüßen. Überhaupt war die Politik an diesem Tag sehr stark vertreten, zahlreiche Ratsmitglieder wurden gesichtet, an der Spitze die Fraktionschefs von CDU und SPD, Joachim Kühlwetter und Dr. Brigitte Kuchta. Bürgermeister Bert Spilles übernahm die Eröffnung und zeigte sich angesichts der vielen Besucher hoch erfreut über die große Wertschätzung, welche die Wehr in den Ortsteilen und in ganz Meckenheim verfügt. Er lobte das hohe ehrenamtliche Engagement der Wehrleute und zeigte sich besonders darüber erfreut, dass es immer wieder gelingt, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst zu übernehmen. Wie wichtig die Jugendwehr ist, wird auch in den Zahlen der Löschgruppe Merl deutlich. Derzeit hat die aktive Wehr 25 Mitglieder, aber in der Jugendwehr sind 14 Nachwuchskräfte aktiv. Hinzu kommen vier verdiente Kameraden in der Ehrenabteilung, welche mit Rat und Tag zur Seite stehen. Dass die Arbeit und Ausbildung recht vielfältig ist, das demonstrierte die Jugendwehr in einer Übung, wo es galt, einen fiktiven Fahrzeugbrand zu löschen. Um dies zu bewerkstelligen sollten zwei unterschiedliche Löschwege aufgebaut werden, zum einen mit Wasser und zum anderen mit Schaum. Professionell hatte der Nachwuchs hier die entsprechenden Leitungen verlegt und sehr schnell hieß es dann „Wasser marsch“. Der Brand hatte keine Chance. Viel Applaus gab es von den Zuschauern für diese Übung und viele hätten wohl im Nachhinein gerne ihr Auto auch für diese Übung zur Verfügung gestellt, denn das Übungsfeuerwehrauto war danach gut gewaschen. Natürlich nutzte man hier keinen echten Feuerwehrschaum, sondern ein handelsübliches Fichtennadelschaumbad und das sorgte zusätzlich für einen guten Duft. Den gab es allerdings auch von der Verpflegungsstation zu vermelden, in welcher im Akkord Reibekuchen gebacken wurden. Hier hieß es Schlage stehen und das bis weit auf die Straße, so groß war die Nachfrage. Etwas gemächlicher ging es dann im Innenraum zu, wo es Kaffee und Kuchen gab und eine reichlich bestückte Tombola. Für die Unterhaltung war natürlich ebenfalls bestens gesorgt, so waren nicht nur die Fahrzeuge ausgestellt, für die Kinder gab es reichlich Spielmöglichkeiten. Neben zwei Hüpfburgen gab es eine Goldwaschanlage, frisches Eis, selbst gemachtes Popcorn und dass allseits beliebte Kinderschminken. Im Mittelpunkt stand jedoch vor allem das Gespräch der Wehr mit den Anwohnern und Besuchern. Wie stark die Wehr im Bewusstsein der Merler verankert ist, wird auch daran sichtbar, dass man in diesem Jahr bereits 43 Einsätze absolviert hat. Und neben Fehlalarmen, kleinen Bränden und technischer Hilfeleistung ist die Wehr auch bei den Dorffesten voll integriert. Sei es beim Aufbauen des Maibaumes oder bei der Fronleichnamsprozession und beim Martinsfeuer, auf die Merler Wehr ist Verlass. STF
Die Reibekuchen waren der Hit.
Bei diesem Löschangriff mittels Schaum hat das Feuer keine Chance.
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