Allgemeine Berichte | 05.07.2016

Theater AG der Realschule - Fachoberschule Kaisersesch

Junge Laiendarsteller setzten begeisternde Akzente

Schülermusical „Diabolo“ wurde wieder zur Erfolgsgeschichte

Das junge Theater-Ensemble begeisterte mit seinem jüngsten Stück wieder auf ganzer Linie. TE

Kaisersesch. Musiktheater vom Feinsten gab es auch in diesem Jahr wieder von den engagierten Aktiven der Theater AG der Realschule und Fachoberschule Kaisersesch in trautem Zusammenwirken. Unter der Leitung des versierten Regisseurs Andreas Heinrich wuchsen die jungen Laienschauspieler in dem Stück „Diabolo“ förmlich über sich hinaus und überzeugten dabei durch darstellerische Mimik, sichere Dialoge und beherztes Auftreten. Ebenso konnten sich die einstudierten Gesangsbeiträge der jungen Akteure durchweg hören lassen, auch wenn keine studierten Arien-Sänger am Werk waren. Hervorragend auch das Bühnenbild mit seinen oftmals eingespielten Lichteffekten, die der exzellenten Aufführung ebenfalls zu einer gewünschten Bestnote verhalfen. Zum Inhalt der Bühnenstory: In einer ganz normalen Schule gehen die Kinder dem Tagwerk an einer Lehranstalt nach, während sie sich mögen, ab und zu streiten und sich natürlich die obligatorischen Cliquen bilden. Jo und Sarah kennen sich schon geraume Zeit und sind auch in der Schule die besten Freundinnen. Beide können sich ein Leben ohne die Andere nicht vorstellen. Während der üblichen Unterrichtspausen unterhalten sie sich mit ihren Klassenkameradinnen Jule, Emma und Floh, wobei sie sich über die neuesten Ereignisse im Schulalltag austauschen und natürlich stets ein Auge auf scheinbar Verliebte werfen. Bei ab und zu aufkommenden Meinungsverschiedenheiten oder lautstark ausgetragenen Differenzen helfen Jules ausgeprägtes Einfühlungsvermögen und Verständnis, sowie Flohs uneigennützige Hilfsbereitschaft und Emmas gesundes Selbstbewusstsein schnell, diese zu klären und einen Streit zu schlichten und beizulegen. Alles läuft in geordneten Bahnen, bis sich eines Tages ein seltsamer junger Fremdling in der Schule einschleicht. „Ihr könnt mich ‚Diabolo‘ nennen, und wem dies zu lang ist, der darf auch einfach ‚Dibo‘ zu mir sagen“, stellt sich der zunächst freundlich auftretende Neuling vor. Der wird in der Folge zum diabolischen Hauptdarsteller und macht es sich dabei zur Aufgabe, die braven Schüler in seinen teuflischen Bann zu ziehen und für Unfrieden und Chaos in der Schule zu sorgen. Er schreckt in diesem Zusammenhang vor nichts zurück und prahlt mit seinen üblen Machenschaften selbst vor dem Lehrerkollegium. Seitdem hat Jo einen schlimmen Schnupfen. Hätte sie im Vorfeld gewusst, dass sich hinter der am Anfang freundlichen Maske des „Dibo“ ihr künftig schlimmster Feind versteckt, wäre sie wohl sofort weggerannt.

Doch wie so oft, wendet sich auch diesmal am Ende des Musicals alles zum Guten. Die funktionierende Gemeinschaft der Schüler besiegt in verlässlicher Zusammenarbeit den üblen Einzeltäter, der es auf das Gesamtgefüge abgesehen hatte und diesem eingeschworenen Team am Ende zum Opfer fällt. Ein furioses Finale zieht nach überlieferter Message abschließend einen willkommenen Schlussstrich unter eine tolle Aufführung, die resümierend ein echtes Erlebnis war.

TE

Eine Art Zaubertrank vom Chemielehrer soll den Schülern zur Gesundheit gereichen.

Eine Art Zaubertrank vom Chemielehrer soll den Schülern zur Gesundheit gereichen.

Auch das Schüler-Lehrer-Kollegium hatte den seltsamen Fremdling „Dibo“ zunächst nicht auf dem Plan.

Auch das Schüler-Lehrer-Kollegium hatte den seltsamen Fremdling „Dibo“ zunächst nicht auf dem Plan.

Nach der Vergiftung durch den diabolischen Unruhestifter erwachen die betroffenen Schüler wieder geheilt aus ihrem Tiefschlaf.

Nach der Vergiftung durch den diabolischen Unruhestifter erwachen die betroffenen Schüler wieder geheilt aus ihrem Tiefschlaf.

Das junge Theater-Ensemble begeisterte mit seinem jüngsten Stück wieder auf ganzer Linie. Fotos: TE

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