KISS Ahr: Erfolgreiche Beendigung des Projekts zur Unterstützung von Selbsthilfegruppen im Ahrtal
Kreis Ahrweiler. Nach über zwei Jahren endet das Projekt KISS Ahr (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe) des Paritätischen Landesverbands Rheinland-Pfalz/Saarland. Das Projekt wurde nach der verheerenden Flutkatastrophe im Sommer 2021 ins Leben gerufen und hat vielen Betroffenen geholfen, ihre Erlebnisse zu verarbeiten und neue Perspektiven zu finden. Gefördert wurde die KISS Ahr durch das Aktionsbündnis Deutschland Hilft, das Büro des Opferbeauftragen Rheinland- Pfalz und den SAP Solidarity Fund.
Die KISS Ahr bot kompetente Beratung und Austausch auf Augenhöhe, um Menschen im Ahrtal eine Plattform für Selbsthilfe zu bieten. Mehrere Selbsthilfegruppen gegründet, die durch Informationsveranstaltungen und regelmäßige Treffen sowie Fort- und Weiterbildung unterstützt wurden. Die positive Resonanz der Teilnehmenden belegt die Wirksamkeit der Initiative, die viele Menschen in ihrer individuellen und gemeinschaftlichen Bewältigung der Flutereignisse gestärkt hat.
„Die Stärke der KISS Ahr lag in der Schaffung eines vertrauensvollen Rahmens, in dem Menschen ihre Erfahrungen teilen konnten“, betont Bohmerich, Projektleiterin der KISS Ahr. „Wir freuen uns, dass diese Selbsthilfegruppen nun als wertvolle Ressourcen in der Region bestehen bleiben. Ein besonderer Dank gilt unseren Kooperationspartnern, die uns während des gesamten Projekts unterstützt haben. Ohne ihre engagierte Mithilfe wäre diese Arbeit nicht möglich gewesen.“
Die Arbeit wird künftig von der Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS) weitergeführt, die sich weiterhin für die Unterstützung und Vernetzung von Selbsthilfegruppen im Ahrtal einsetzen wird (Tel.: 02663-25 40/ E-Mail: info@wekiss.de/ https://www.wekiss.de).
Pressemitteilung
WeKISS | Der Paritätische
