Explosiver Fund im Rheinbacher Wohngebiet
Kampfmittelräumdienst entsorgte Panzergranate
Rheinbach. Die Feuerwehr Rheinbach erhielt letzte Woche einen Anruf, dass auf einer Baustelle in der Steinschönauer Straße in Rheinbach, ein Sprengkörper aus dem 2. Weltkrieg gefunden wurde. Bei den Bauarbeiten an einem Neubau eines Einfamilienhauses war eine Panzergranate zutage gekommen, die schon aus Versehen bewegt worden war.
Da nicht auszuschließen war, dass die Granate noch scharf war und noch weitere davon auf der Baustelle zu finden wären, wurde von der Einsatzleitung der Rheinbacher Feuerwehr, unter der Leitung von Brandinspektor Laurenz Kreuser, der Kampfmittelräumdienst angefordert.
„Wir waren kurz nach der Alarmierung am Einsatzort. Es handelt sich bei dem Munitionsfund wahrscheinlich um eine Panzergranate aus dem 2. Weltkrieg. Die Fundstelle wurde im Umkreis von 50 Metern abgesperrt und die Menschen in dem Gebiet evakuiert.
Die Granate hatte einen Durchmesser von sechs und eine Länge von 20 Zentimetern. Sie befand sich in einem Baggerlöffel, in dem vermutlich noch weitere Fundstücke waren. Um dies zu klären, wurde der Kampfmittelräumdienst verständigt, der die Angelegenheit zeitnah klären konnte“, erklärte Kreuser an der Fundstelle.
Im Laufe des Nachmittags konnte das Gebiet rund um den Munitionsfund wieder frei gegeben werden.
Alfred Eich
