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Kath. Pfarreiengemeinschaft Remagen

Kar- und Ostertage in Zeiten von Corona

31.03.2020 - 13:50

Remagen. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern oder zumindest zu verzögern, sind alle öffentlichen Gottesdienste auch an den Kar- und Ostertagen leider abgesagt. Natürlich werden die Priester die Gottesdienste feiern, aber eben ohne Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Uhrzeiten der Feierlichkeiten entnehmen Sie bitte dem neuen Pfarrblatt, damit sich alle Gläubigen von zuhause aus im Gebet verbinden können.


Palmsonntag:Palmsonntagskreuz fährt durch die Stadt


Pastor Frank Klupsch wird, unterstützt durch die Stadt Remagen, an Palmsonntag durch alle Ortsteile mit dem geschmückten Palmsonntagskreuz fahren. Die Geste möchte den Beistand Gottes vermitteln, Zuversicht und Mut. Christus bleibt gerade im Leid an der Seite der Menschen, er macht sich nicht aus dem Staub. Das Zeichen des Kreuzes ist das Zeichen der Hoffnung und des Sieges über den Tod: Leid und Tod haben nicht das letzte Wort in dieser Welt. Gott will das Leben, das Leben in Fülle.

Der Wagen mit dem geschmückten Kreuz fährt am Palmsonntag um 9.30 h in Remagen am Pfarrhaus los. Über die B 9 geht es nach Unkelbach: Mühlenloch und Rheinstraße. Dann weiter nach Oedingen: Wachtbergstraße und durch den Amselweg. Zurück durch Unkelbach: Oberdorfstraße, Schulstraße und am Mühlenweg. Dann über Bandorf: Talstraße und im Wiesenweg. Dann weiter nach Oberwinter: Den Ellig runter über die B 9 nach Rolandseck. Zurück durch Oberwinter: Haupstraße. Über die B9 geht es nach Remagen am Krankenhaus vorbei weiter nach Kripp: Quellenstraße, Batterieweg, Dahlienstraße durch das Neubaugebiet Erdbeerfeld. Über die Römerstraße zurück nach Remagen durch die Frankenstraße zum Curanum, dann über die Goethestraße und die Alte Straße am Annakloster vorbei über den Marktplatz zurück zu St. Peter u. Paul Kirche.

Die Glocken läuten in den jeweiligen Ortsteilen, wenn das Kreuz unterwegs ist, und laden zum Gebet ein. Die Anwohner sind eingeladen mit Kerzen an den Fenstern oder auf der Straße zu stehen und das Kreuz zu grüßen.

In den Kirchen werden gesegnete Palmzweige für die Gläubigen bereitstehen.


Ostersonntag:


Auch an Ostern wird Pastor Klupsch mit dem geschmückten Osterkreuz durch die Stadt fahren und so die Osterbotschaft in alle Ortsteile und Gemeinden tragen: Christus ist auferstanden! Halleluja.

Die Wegstrecke wird wie an Palmsonntag verlaufen und zur gleichen Uhrzeit!

An Ostern werden in allen Kirchen gesegnete kleine Osterkerzen für alle Gläubigen, gegen ein kleine Spende, zur Verfügung stehen. Ebenso liegen Gebetsbildchen aus.

Bitte denken Sie bei den Palmzweigen, den Osterbildchen und den Kerzen auch an die, die nicht in die Kirche gehen können und versorgen Sie sie mit.

Ostermontag:

Außerordentliche Segnung der Stadt Remagen auf die Fürsprache des Heiligen Apollinaris am


Ostermontag


Was sonst nur zur Apollinaris-Wallfahrt geschieht, nämlich das der Ortspfarrer von Remagen, nachdem die Reliquien des Hl. Apollinaris erhoben sind, die Stadt zur Wallfahrtsbeginn segnet, soll in dieser schwierigen Zeit nun auch am Ostermontag geschehen. Dies hat der Remagener Pastor, Dechant Frank Klupsch, zusammen mit Bürgermeister Björn Ingendahl und Pater Bartholomé, dem Rektor der Apollinariskirche, beschlossen.

Der Remagener Pfarrer segnet die Stadt am Ostermontag mit der Gemeinschaft von der gekreuzigten und auferstanden Liebe vom Apollinarisberg aus. Die Segnung geschieht um 12 h und wird vom Glockengeläut aller Kirchen der Stadt begleitet. Die Bewohner sind eingeladen, sich an den geöffneten Fenstern zu bekreuzigen und ein frohes Halleluja zu singen. Halleluja-Gesang an Ostermontag in der gesamten Stadt Remagen

Die Bevölkerung der Stadt Remagen ist eingeladen, am Ostermontag um 12 Uhr aus allen Fenstern ein Oster-Halleluja zu singen in Verbundenheit mit allen Coronakranken, und als Dank für alle, die in diesen Tagen, egal ob im Krankenhaus, an der Ladentheke oder im Altenheim, bei der Polizei, der Feuerwehr oder dem Sanitätsdienst einen Dienst an der Allgemeinheit tun.

Kath. Pfarreiengemeinschaft

Remagen

Frank Klupsch, Dechant

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Kommentare
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Koblenzer Schulen

juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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