Allgemeine Berichte | 01.02.2023

Die SGD Nord gibt Tipps zur Wahl geeigneter Verkleidung

Karneval: Welche Kostüme sind sicher?

Die Accessoires werden technisch überprüft, um einen sicheren Kostümierungsspaß zu gewährleisten.  Foto: © SGD Nord

Region. Bald ist es wieder soweit und Menschen verkleiden sich mit tollen Kostümen als ihre Lieblingsfiguren. Ob als Prinzessin, Tiger oder Superheld – die Auswahl ist schier unendlich und die Kostüme sind so vielfältig, wie die Menschen, die sie tragen.

Bei all dem Spaß sollte dennoch die Sicherheit bei der Auswahl eines Kostümes nicht außer Acht gelassen werden. Die SGD Nord ist im nördlichen Rheinland-Pfalz für die Marktüberwachung zuständig. Ihre Experten geben einige Hinweise, die beim Kostümkauf beachtet werden sollten.

Grundsätzlich sollte man bei allen Karnevalsartikeln die Warnhinweise ernst nehmen. Kostüme und Accessoires sollten von offenem Feuer ferngehalten werden, denn sie können leicht entflammbar sein. Textilien sollten, vor allem wenn sie direkt auf der Haut getragen werden, vor dem ersten Gebrauch gewaschen werden.

Für Kleinkinder können verschluckbare Kleinteile an den Kostümen zu einer Gefahrenquelle werden. Kinderkostüme dürfen zudem zum Schutz vor Strangulationsgefahren keine langen Schnüre, Bänder, Schärpen und Weiteres aufweisen. Auch Schnüre im Saum- oder Taillenbereich können für Kinder gefährlich werden, da sie sich beispielsweise beim Schließen der Türen in Bussen oder Rolltreppen einklemmen können. Die meisten Kinderkostüme sind mit einem CE-Kennzeichen versehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Kostüme, ausschließlich für den Gebrauch beim Spielen durch Kinder unter 14 Jahren bestimmt oder gestaltet sind. Diese Produkte müssen dann der Spielzeugrichtlinie entsprechen, dürfen nur schwer entflammbar sein und haben hohe Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Den Maßstab gibt hier die europäische Norm für Sicherheit von Spielzeug (EN 71) vor.

Auch beim Zubehör ist Vorsicht geboten: Masken, die stark chemisch riechen, sollten nicht verwendet werden. Sie enthalten oft schädliche Weichmacher, die beim Einatmen oder auf der Haut gesundheitsschädlich sein können. Wenn sie Mund und Nase bedecken, müssen sie ausreichend große Atemöffnungen haben.

Auch Knallpistolen sollten nicht zu leichtfertig verwendet werden, da sie das Gehör und auch die Augen schädigen können.

Wenn das ausgewählte Produkt nicht den Kriterien entspricht, die in der Beschreibung angegeben sind, ist es wichtig, schon beim Kauf auf die Angabe der Anschrift des Herstellers zu achten, damit es beanstandet werden kann. Es liegt in der Verantwortung des Herstellers, die Sicherheit der Karnevalsartikel zu gewährleisten. Eine unabhängige Prüfung der Artikel durch Sachverständigenorganisationen – wie beispielsweise der TÜV-Rheinland – ist in Europa nicht vorgeschrieben.

Wenn alle Teilnehmenden des Karnevals die Warnhinweise beachten, steht einem unbeschwerten Feiern nichts mehr im Wege.

Pressemitteilung SGD Nord

Die Accessoires werden technisch überprüft, um einen sicheren Kostümierungsspaß zu gewährleisten. Foto: © SGD Nord

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Koblenzer Bürger: Die Forderung der FDP, die Baumschutzsatzung abzuschaffen, ist ein längst überfälliger Schritt gegen staatliche Überregulierung. Es ist widersprüchlich, Hauseigentümer auf dem eigenen Grund und Boden...
  • Oliver Spielmann: Was passiert, wenn es keine Baumschutzsatzung gibt, haben wir in aktueller Sache in Neuwied gesehen. Hier wurden an einer Schule im Rahmen einer Umgestaltung 3 einhundert Jahre alte nachweislich gesunde...
  • Boomerang : Seit 2011 eine Frau durch einen herabstürzenden Ast in d Rheinanlagen ums Leben kam will keiner mehr für die Sicherheit verantwortlich sein. Mit alten Bäumen ist es wie mit alten Menschen, die können weg und machen nur Arbeit.
  • Bernd Hilger: Und wann wird sie für den Verkehr freigegeben ?
Dauerauftrag
Daueranzeige
Dauerauftrag 2025
Zukunft trifft Tradition KW 10
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0005#
Mitarbeiter im Verkauf
Stellenazeige ausgebildete Hauswirtschafter
MAYA
Empfohlene Artikel

Remagen. Am 27.02.2026 fand der Abschluss der Ada-Lovelace-AG am Campus Remagen der Hochschule Koblenz statt. Das Ada-Lovelace-Projekt fördert Mädchen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und bietet ihnen die Möglichkeit, technisches Wissen praktisch zu erlernen.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Täter hatte Seniorin vor ihrer Wohnung abgepasst

05.03.: Raubversuch in Köln: Unbekannter Mann verletzt 89-Jährige

Köln. Nach einem Raubversuch auf eine 89 Jahre alte Kölnerin sucht die Polizei Köln nach einem etwa 1,75 Meter großen und etwa 25 Jahre alten Mann mit kräftiger Statur und blonden kurzen Haaren. Der Tatverdächtige hatte zum Tatzeitpunkt graue Oberbekleidung sowie ein Tuch vor Mund und Nase getragen.

Weiterlesen

Meckenheim. Eine Ermittlungsgruppe der Kripo Köln hat am Mittwochmorgen (4. März) Haftbefehle gegen zwei 36- und 27-jährige mutmaßliche Räuber in deren Wohnungen in Meckenheim (Rhein-Sieg-Kreis) vollstreckt. Gleichzeitig durchsuchten die von Bereitschaftspolizisten und Finanzermittlern unterstützten Fahnder auf richterliche Anordnung die Wohnräume und stellten Beweismittel sicher. Bei dem Jüngeren beschlagnahmten sie einen sechsstelligen Bargeldbetrag.

Weiterlesen

Rund um´s Haus
Werbeplan 2026
Kreishandwerkerschaft
Imageanzeige
Imageanzeige
Daueranzeige 2026
Holz Loth-Entsorgung
MAYA 2026
Mayener Ausbildungsmesse
Unterstützeranzeige -Theisen-
Innovatives rund um Andernach
Angebotsanzeige (März)
Stellenazeige Hauswirtschaftliche Hilfskräfte Teilzeit
Held*in Staubfeldwebel
Anzeige zu Video „Dein Geld, Deine Regeln – so planst du smart für die Zukunft!“
Thomas Scharbach