Aktion des Tierschutzvereins Andernach zusammen mit Tierärzten
Kastrationswochen für Katzen
Bis zum 11. Februar
Andernach. Wie in jedem Jahr soll eine Katzenkastrationsaktion im Zeitraum vom 23. Januar bis 11. Februar durchgeführt werden, um die unkontrollierte Vermehrung freilaufender Katzen einzudämmen. Leider führt die fehlende Kastration von vielen Katzen immer stärker zu dem beobachtbaren Bild des Katzenelends. Für den Tierfreund bietet sich zu oft ein Bild von elendig
verkommenen und halb verhungerten Katzen, oft geplagt von Krankheiten und befallen von Flöhen und Würmern. Jeder unkastrierter Kater kann bei seinen nächtlichen Streifzügen das Katzenelend vergrößern.
Jede freilebende Katze setzt ihre schutzlosen Jungen durch das unverantwortliche Handeln von Menschen großem Elend aus. Eine Ernährung durch das freilebende Muttertier ist in keinem Fall gesichert. Angenommen, eine Katze bekommt wenigstens zweimal im Jahr Junge und ihr Nachwuchs jeweils fortschreitend auch, ergibt dies rechnerisch nach einem Zeitraum von zehn Jahren die stattliche Anzahl von mehr als 200 Millionen Tieren. Es gibt für Tierfreunde - und das sollte ein Katzenbesitzer sein - nur einen Weg, dies einzudämmen: durch eine Kastration der Tiere. Für den Tierarzt ist die Kastration ein routinemäßiger Eingriff und somit für ihr Tier ungefährlich. Der Tierschutzverein Andernach u.U.e.V. und Tierärzte aus dem Raum Mayen Koblenz beteiligen sich an der Aktion des Deutschen Tierschutzbundes und unterstützen diese finanziell. Berechtigt zur Beantragung des Zuschusses sind Tierbesitzer, denen die finanziellen Mittel fehlen, um ihr Katze/ihren Kater kastrieren zu lassen. Außerdem erfolgt eine Kennzeichnung und Registrierung ihres Tieres. Folgende Tierarztpraxen haben bereits ihre Beteiligung an der Aktion zugesagt:
Tierarztpraxis Dr. Maike Bertram, Pommerhof 17, 566237 Plaidt, Tierarztpraxis Ruth Kilzer und Petra Stamm-Heuer.
Der Antrag für einen Zuschuss kann unter www.tierheim-andernach.de heruntergeladen werden oder ist beim Tierarzt erhältlich.
