Allgemeine Berichte | 12.04.2017

Bei Fehlern „Feedback-Funktion“ nutzen und so den Entwicklern melden

Katwarn: Nach Probealarm über 19.000 Nutzer

Kreis MYK. Neuer Höchststand: Das elektronische Warn- und Informationssystem Katwarn hat nach der Auslösung des Probealarms am 3. April inzwischen 19.149 Nutzer erreicht (davon 205 SMS-Nutzer). Zum Vergleich: Bei der Inbetriebnahme im September 2015 gab es insgesamt 5067 Empfänger, beim Test im August 2016 waren 15.121 Nutzer registriert. Das meldet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, die den jüngsten Test mit den Katwarn-Betreibern um 11 Uhr ausgelöst und eine Stunde geschaltet hatte.

„Wir sind insgesamt sehr zufrieden“, erklärt Kreisfeuerwehrinspekteur Rainer Nell, im Kreishaus auch für den Katastrophenschutz zuständig. „Es gab vereinzelt Rückfragen bei uns, dass der Alarm nicht ankam, aber das scheint die Ausnahme zu sein.“ Sein technischer Hinweis: Falls die Alarmierung nicht bei allen Nutzern angekommen sein sollte, bittet die Kreisverwaltung darum, die „Feedback-Funktion“ der App zu betätigen. Hierbei sollte das Problem kurz erläutert werden, dass beispielsweise kein Alarm angekommen ist oder sich das Programm nicht starten ließ. Die Feedback-Funktion hilft dem Softwareentwickler, mögliche Fehler zu erkennen und das System kontinuierlich zu verbessern.

Bei Gefahrensituationen wie Großbränden, Hochwasser oder Industrieunfällen ist es mit dem System Katwarn zusätzlich zu den etablierten Warnungen durch Polizei, Feuerwehr, Fernsehen und Rundfunk möglich, den Bürgern Warnungen und Verhaltenshinweise per Smartphone-App und SMS zu geben. Außerdem übermittelt die Anwendung Warnungen zu „extremen Unwettern“ ab der Stufe rot des Deutschen Wetterdienstes: „Wir haben zum Beispiel sehr gute Erfahrungen bei Rock am Ring mit dem System gemacht, als die Unwetter sogar zum Abbruch des Festivals geführt haben. Zahlreiche Besucher waren den Warnungen gefolgt und konnten so geordnet abreisen.“ Katwarn gibt es kostenlos zum Herunterladen in den App-Stores von Apple, Microsoft und Google. - Mehr Infos unter www.katwarn.de. Pressemitteilung

Kreisverwaltung MYK

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