Verdi klagt gegen Sonntagsöffnung
Kein VOS während des „Zintemaats“
Meckenheim. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat Antrag auf einstweilige Anordnung gegen die Öffnung der Geschäfte in der Altstadt anlässlich des Meckenheimer „Zintemaats“ am 9. Dezember eingereicht.
Die Antragsschrift von Verdi wurde seitens des Verwaltungsgerichts Köln am Freitag vergangener Woche nach Dienstschluss an die Stadt Meckenheim per Fax weitergeleitet.
Zeit für eine Antragserwiderung hatte die Verwaltung bis vergangenen Dienstagmorgen, 10 Uhr. Dieser Aufforderung ist sie - trotz der äußerst knappen Frist - zeitgerecht nachgekommen. Bürgermeister Bert Spilles zeigte sich verärgert über das Vorgehen von Verdi: „Das Verhalten der Gewerkschaft trifft besonders die vielen inhabergeführten Geschäfte in der Meckenheimer Altstadt und ist insbesondere im Hinblick auf die Kurzfristigkeit zu missbilligen.“
Die Stadt Meckenheim wird auch in Absprache mit dem Meckenheimer Verbund im Rahmen des Verfahrens und auch in direkten Gesprächen mit Verdi alles versuchen, um den verkaufsoffenen Sonntag für den „Zintemmat“ doch noch zu „retten“.
Pressemitteilung
Stadt Meckenheim
Aufgrund der möglichen Absage hat der Meckenheimer Verbund e.V. kurzfristig ein sogenanntes „Candelight Shopping“ am Montag, 10. Dezember von 18 - 20 Uhr organisiert. Der Meckenheimer Verbund möchte die Einzelhändler entlang der Hauptstraße, die die Absage des VOS in erster Linie betrifft, unterstützen und wird Alternativaktionen anbieten.
Währen des „Zintemaats“ und bei den Einzelhändlern in der Hauptstraße erhält man einen Flyer. Man füllt ihn aus, gibt ihn während des „Candlelight Shoppings“ ab und nimmt damit an einer Verlosung teil. Gewinne locken in Form von Gutscheinen über 20, 50, 100 und 250 Euro.
(Anm. der Redaktion: Redaktionsschluss für die Meckenheimer Ausgabe war am Mittwoch, 5. Dezember. Diese Pressemitteilung beruht auf diesem Stand).
Pressemitteilung
Meckenheimer Verbund e.V.
