Kinder-Rollstuhl-Spende ergänzt den Erste-Hilfe-Raum der Grundschule Pfarrer-Bechtel Mendig
Kinder lernen spielerisch Inklusion
Mendig. Gleich zwei Kinderrollstühle erhielt die Grundschule in der Friedrich-Ebert-Straße – mit doppeltem Nutzen: Ob als Notfall-Transportmittel für verletzte Kinder oder als Übungsrollis für den Sport- oder Sach-kundeunterricht – mit denen Schülerinnen und Schülern das Rollstuhlfahren ausprobieren können. Ein Plus für die „Partnerschule für Bewegung, Spiel und Sport“ – denn Rollstühle, die mit eigener Muskelkraft angetrieben werden, sind als Sportgerät in der sportlich ausgerichteten Grundschule eine Neuheit. Sie können beispielsweise als zusätzliche Disziplin im Vielseitigkeitstraining oder als lebensweltorientierte Rollstuhlfahrt im praktischen Teil des Verkehrsunterrichtes eingesetzt werden. Die soziale und sportliche Auseinandersetzung mit manuellen Hilfsmitteln für (geh-)beeinträchtigte Menschen fördert Rücksichtnahme und Verständnis, baut Berührungsängste ab und Empathie auf. Sie lässt die Kinder erken-nen, welche Barrieren Menschen mit einer Behinderung zu bewältigen haben. Ein Teil der Klassenstufe eins hatte bereits Gelegenheit, die Rollstühle in den Pausen auszuprobieren – den Kindern hat das Rollstuhlfahren sehr gefallen!
Die Erstklasslehrerinnen Stefanie Schwenk und Rose Merfels betreuen die Materialausstattung des Erste-Hilfe-Raumes und freuen sich über die zwei Rollis. Bei Interesse anderer Schulen an einem Kinderrollstuhl: Die Firma Hoggi nimmt Anfragen bzgl. Rollstuhlspenden gerne entgegen.
Lutz Stober von der Firma Hoogi GmbH, Ransbach-Baumbach, überreicht der Lehrerin Rose Merfels die beiden Rollstühle.
Ein Teil der Klassenstufe 1 hatte bereits Gelegenheit, die Rollstühle in den Pausen auszuprobieren – den Kindern hat das Rollstuhlfahren sehr gefallen. Die Erstklasslehrerinnen Stefanie Schwenk und Rose Merfels betreuen die Materialausstattung des Erste-Hilfe-Raumes und freuen sich über die zwei Rollis. Fotos: privat
