Allgemeine Berichte | 14.09.2016

Konzert in der Unkeler Kirche

Kirche „Ready to rumble“

Wir schon im Vorjahr begeisterten die Gemeinde-Rock-Musiker von „17 inches“

Mit ihrem Konzert „Ready to rumble“ rockte die Trinitatis-Gemeinde-Band „17 inches“ die Unkeler Kirche. -DL-

Unkel. Vor zehn Jahren ist eine damals noch namenlose Familien-Band in Unkel erstmals als Rockband live aufgetreten. „Niemand konnte ahnen, dass die Truppe trotz personeller Wechsel ein fester Baustein des Musikangebots in der Trinitatis-Kirchengemeinde und sogar darüber hinaus werden sollte“, so der Unkeler Pfarrer Michael Busch am Freitagabend.

Begonnen hatte die Erfolgsgeschichte in Unkel vor dreizehn Jahren im Konfirmandenunterricht mit der Idee, Kirchenmusik einmal etwas anders anzugehen. „Zunächst haben sich Konfirmanden mit ihren instrumentellen Fähigkeiten eingebracht, bevor die Band einen ersten Auftritt mit rockiger Musik 2005 als ‚Warm-Up‘- Vorgruppe für die jährliche Ü30-Party im Kirchenkeller wagte. Mit dem Titel des Liedes „17 Inches“, das die Konfirmation 2006 prägte, war schließlich auch ein Bandname gefunden“, so der Pfarrer in der evangelischen Kirche von Unkel. In diese hatten die Musiker im Vorjahr zu ihrem zehnjährigen Bestehen unter dem Motto „The flame still burns“ zum Konzert eingeladen. Dieses Mal hieß es: „Ready to rumble“.

Und „bereit für die Sause“, wie man den Spruch des Boxringsprechers Michael Buffer frei übersetzen könnte, waren nicht nur die Konzertbesucher, sondern allemal auch die Musiker. Im Stil des legendären amerikanischen Ansagers von Sportveranstaltungen, „Let’s get ready to rumble“ stellte Michael Busch kurz nach 20 Uhr dem begeisterten Publikum die Band vor mit Andreas Bauch, Gitarre, Martin Bindmann, Gesang, Gitarre und Geige, Peter Pesau, Keyboard, Udo Scheuer , Gitarre, der jungen Sängerin Annabelle Bindmann, Friedemann Scheffler, Bass, Posaune und Gesang, und abschließend ihm selber als Schlagzeuger und Sänger der „17 inches“.

Die Band spielt nach wie vor gottesdiensttaugliche Pop- und Rockmusik etwa zur Konfirmation und anderen Anlässen, gerne auch gemeinsam mit der Unkeler Kantorei. Außerdem hat sie mittlerweile mehrfach Bibel-Musicals musikalisch gestaltet, die Friedemann Scheffler komponiert und getextet hatte. Außerdem hat sich die Band seit einigen Jahren verstärkt bei öffentlichen Auftritten außerhalb der Kirchenmauern als Coverband alter Rock-Heroes der 60-er und 70-er Jahre gewidmet. So waren die „17 inches“ etwa beim Rheinbreitbacher Parkfest oder beim Benefizkonzert „Rock am Pool“ im Unkeler Freibad zu hören sowie schon mehrfach im Unkeler Festzelt. „Unser Repertoire reicht mittlerweile für zweistündige Auftritte, bei denen wir melodiöse Rockmusik und aktuelle Pop-Songs getreu unserem Bandmotto präsentieren: ‚Wenn wir jemanden covern, hat er es geschafft‘“, unkte Friedemann Scheffler, bevor die Musiker mit der Band „Survivor“ ihre Fan-Gemeinde in das „Eye of the tiger“ blicken ließen. Nach ihrer von der Rockband „38 Special“ entliehenen Bitte „Hold on loosely“ beklagte sie mit „Rainbow“ den Zustand „Since you have been gone“, um danach den fast 40-jährigen „Fox on the run“ durch die Kirche zu jagen.

Tanzend, zumindest aber rhythmisch wippend hatten die Konzertbesucher diesen ersten Block begleitet, bevor die Musiker wie die Beatles ihre „Guitar gently“ schluchzen ließen, wie die legendären Pilzköpfe von „Lucy in the sky with diamonds“ schwärmten, sich ebenfalls als „walrus“ outen, um schließlich mit der Chor-Unterstützung von Barbara Scheffler und Annette Brügger zu versichern, dass man „With a little help from my friends“ so ziemlich alles bewerkstelligen kann.

Schon jetzt stimmten die Konzertbesucher den Musikern nach dem „Desperdo“ der „Eagles“ ohne Einschränkungen zu „I don’t miss a thing“, bevor die „17 inches“ auch die „Gloria“ der Band „Green Day“ in die Kirche holten und dann mit „Bon Jovi“ beklagten: „You give love a bad name“. Schließlich beschworen sie mit den „Scorpions“ den „Wind of change“ und erklärten wie schon Pink Floyd 1975 „Wish you were here“. Wen genau sie nun bei ihrem Konzert vermissten, verrieten die Trinitatis-„Juke box heroes“ natürlich nicht. Dafür ließen sie den „Pinball wizard“, also den Flipper-Zauber von „Who“-Gitarrist Pete Townshend in der Kirche, in die sie schließlich trotz der vorgerückten Stunde für die „After-Show-Party“ den „Sunshine“ hereinließen. DL

Abrocken war bei den Konzertbesuchern schon vor der After.Show-Party angesagt.

Abrocken war bei den Konzertbesuchern schon vor der After.Show-Party angesagt.

Mit ihrem Konzert „Ready to rumble“ rockte die Trinitatis-Gemeinde-Band „17 inches“ die Unkeler Kirche. Fotos: -DL-

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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