Tradition soll in Miesenheim erhalten bleiben
Kläpperer gesucht
Das Glockenläuten wird an den Kartagen ersetzt
Miesenheim. Bereits seit einigen Jahrzehnten findet in Miesenheim die Tradition statt, während der Kartage die Kirchenglocken durch das Kläppern zu ersetzen. In der Pfarreiengemeinschaft ist Miesenheim der einzige Ort, in dem es diesen Brauch noch gibt. Eine Kläpper ist ein Gegenstand aus Holz, mit dem das Läuten der Glocken, das an Karfreitag und Karsamstag ausgeschaltet ist, nachgeahmt wird. Um die Tradition weiter fortführen zu können, benötigen die Messdiener dringend Unterstützung. Von Gründonnerstag bis zur Osternacht schweigen die Glocken. In dieser Zeit wird gekläppert. Es ist Brauch, an beiden genannten Tagen jeweils die Morgen-, Mittag- und Abendglocke zu ersetzen. Dazu treffen sich Jugendliche bereits seit vielen Jahren, um gemeinsam auf ihren Fahrrädern im Dorf zu kläppern.
Die Aktionen finden statt am Freitag, 14. April, um 8, 12, 13.45 und 18 Uhr sowie am Samstag, 15. April, um 8, 12 und 18 Uhr. Im Anschluss an das Kläppern am Samstag um 8 Uhr findet im Pfarrheim ein gemeinsames Frühstück statt, zu dem alle Teilnehmer eingeladen sind. Treffpunkt ist immer 15 Minuten vorher vor der Pfarrkirche St. Kastor in Miesenheim. Benötigt werden ein verkehrstaugliches Fahrrad sowie ein Helm.
Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Kristina Blum, Tel. (0 26 32) 7 28 94, oder Rebecca Spurzem, Tel. (0 26 32) 7 21 60.
