Allgemeine Berichte | 13.01.2026

Musikalische Meisterwerke zwischen Barock und Romantik

Klangvolle Neujahrsgrüße in Koblenz-Pfaffendorf

V.li. Vilhjalmur Sigridarson, Ursula Targler-Sell und Thomas Schwarz. Foto: Michael Sell

Pfaffendorf. Beim traditionellen Neujahrskonzert in der bis auf den letzten Platz gefüllten evangelischen Kirche Koblenz-Pfaffendorf zog das Trio aus Ursula Targler-Sell (Sopran), Vilhjalmur Sigridarson (Violoncello) und Thomas Schwarz (Klavier) das Publikum mit einer meisterlichen Darbietung von Musikstücken aus der Barock- bis zur Romantikzeit in seinen Bann.

Ursula Targler-Sell präsentierte die volle Bandbreite ihrer stimmlichen Möglichkeiten.

Ihr fein abgestimmtes, aber dennoch strahlendes Piano in Robert Schumanns „Mondnacht“ beeindruckte ebenso wie die virtuosen Verzierungen in Wolfgang Amadeus Mozarts „Quaere superna“.

Die strahlende Höhe ihrer Stimme kam besonders in Franz Lehárs „Liebe, du Himmel auf Erden“ zur Geltung.

Vilhjalmur Sigridarson überzeugte mit einem vollen und warmen Klang, der besonders im „Lied ohne Worte“ von Felix Mendelssohn zur Geltung kam, wobei er im Mittelteil mit virtuosen Ausbrüchen glänzte. Seine Darbietung der verträumt-melancholischen „Vocalise“ von Sergei Rachmaninow verlieh dem Abend eine besondere Note. Thomas Schwarz, der die Solisten begleitete, hinterließ mit dem mitreißend und ausdrucksstark gespielten Walzer „Gold und Silber“ einen bleibenden Eindruck.

Der lang anhaltende Applaus und die Ovationen des Publikums ließen die Tatsache in den Hintergrund treten, dass das Programm aufgrund der Erkrankung von Klaus Büschler (Oboe) und der witterungsbedingten Abwesenheit von Stephanie Lichtmeß (Violine) kurzfristig geändert werden musste. BA

V.li. Vilhjalmur Sigridarson, Ursula Targler-Sell und Thomas Schwarz. Foto: Michael Sell

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