Allgemeine Berichte | 01.07.2022, 09:39 Uhr

„Klappcafé“ brachte Oedinger ins Gespräch

Auf dem Foto stehend, von rechts: Mechthild Haase, Olaf Wulf, Hedi Neukirchen, Karin Eregger, Thomas Stenzel und ein Besucher. Foto: Hein Walter Neukirchen
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Oedingen. Das „Klappcafé“ - ein spontanes Café auf Klappstühlen - auf dem Kirchplatz in Oedingen war ein voller Erfolg. Neben Kaffee und vom örtlichen Backesverein selbstgebackenem Kuchen gab es viele gute Gespräche.

Bei seiner Begrüßung bedankte sich Ortsvorsteher Olaf Wulf bei Thomas Stenzel, dem Vorsitzenden des Backesvereins, für das tolle Kuchenbuffet, dem die zahlreichen Gäste ordentlich zusprachen. Auch den weiteren Mitorganisatoren Hedi und Walter Neukirchen und Hans-Willi Jungbluth dankte er für ihr Engagement. Ebenso hob er die gute Zusammenarbeit mit Mechthild Haase, Koordinatorin des Projekts „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“, hervor.

Mechthild Haase betonte bei ihrer Begrüßung die „gelebte Zusammenarbeit“. Sie informierte über die Netzwerkarbeit und alle Aktivitäten des Projektes. In Oedingen sind nach einer Ideenwerkstatt Ende 2017 eine Spazierganggruppe und ein Spieletreff entstanden. Die Spazierganggruppe organisieren Olaf Wulf und Karin Eregger, wobei die schöne Natur in und um Oedingen von zwischen 15 und 20 Personen regelmäßig erkundet wird. Auch wer nicht so gut zu Fuß ist und einen Rollator nutzt, ist herzlich willkommen, so die Initiatoren.

Der monatliche, an jedem dritten Donnerstag im Katholischen Pfarrheim stattfindende Spieletreff konnte nach der Corona-Pause wieder an den Start gehen. Hier treffen sich die Spielefreudigen mit den Organisatorinnen Hedi Neukirchen und Waltraud Grabner.

Die Oedinger Wolfgang Seidler und Herbert Stolz sind im Remagener Reparaturcafé aktiv.

Weiterhin gehören in Remagen ein monatlicher Mittagstisch und Literaturkreis im Evangelischen Gemeindehaus, ein offener Treff im Katholischen Pfarrheim, eine offene Radfahrgruppe, die Besuchsgruppe „Mit dem Herzen dabei“, und ein Philosophiestammtisch dazu. Die Unterstützung bei Fragen zu Smartphone und Computer „Alt und Jung - gemeinsam gegen das Technikchaos“, ein Angebot einiger Studierenden der Hochschule, konnte nach der Pandemie noch nicht wieder beginnen, da die Studierenden nach wie vor überwiegend online arbeiten und somit nicht vor Ort in Remagen wohnen.

Auch kreative Ideen für die Zukunft kamen beim Klappcafé zur Sprache, so auch die von Olaf Wulf erwähnte „Taschengeldbörse“, wo Jugendliche älteren Menschen gegen ein kleines Taschengeld zur Hand gehen. Olaf Wulf: „Immer braucht es einen, der auch mal was organisiert und ggf. Verantwortung übernimmt. Das ist manchmal nicht so einfach, jemanden zu finden.“

„Sinnvoll wären weitere regelmäßige Offene Treffs, so dass man einfach mit anderen zusammen eine Tasse Kaffee trinken und klönen kann“, so Hedi Neukirchen, die so etwas gerne realisieren möchte. Auch ein Stammtisch oder gemeinsames Essen wurden angeregt. So ein Austausch macht eben Sinn und bringt viele Themen auf den Tisch, etwa den Wunsch nach barrierefreien Bushaltestellen. Hier konnten Olaf Wulf und Mechthild Haase informieren, dass dies ein wichtiges Anliegen der Stadtverwaltung ist und wo eben möglich, umgesetzt werden soll.

Für Fragen, Anregungen und neue Ideen stehen Olaf Wulf (02642 - 90 30 73) und Hedi Neukirchen (02642 - 36 43) gerne zur Verfügung. Projektkoordinatorin Mechthild Haase vom Caritasverband Ahrweiler ist unter der 02641 759860 erreichbar.

Auf dem Foto stehend, von rechts: Mechthild Haase, Olaf Wulf, Hedi Neukirchen, Karin Eregger, Thomas Stenzel und ein Besucher. Foto: Hein Walter Neukirchen

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