Stunde der Wintervögel
Koblenz. Auch in 2026 haben Mitglieder und Freunde der Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ sich an der bundesweit vom NABU durchgeführten Zählung der Wintervögel in der Koblenzer Altstadt beteiligt.
Beobachtet und gezählt wurde in der Weißer Gasse, dem Kaltenhof, dem Statz‘schen Gässchen, dem Münzplatz, dem Florinsmarkt, im Burggraben, dem Brunnenhof, im Garten Herlet, Görresplatz und im Blumenhof.
Erstmals kam dieses Jahr auch der Bereich um das Löhrrondell und das Schlossrondell hinzu.
Trotz frostigem Winterwetters, Schneegriesel am Samstag, aber sonnigen Minustemperaturen am Sonntag zeigten sich (auch im Vergleich zu den Vorjahren) zwar weiterhin vor allem Meisen, Haussperlinge und vereinzelt Amseln. Leider jedoch auch in diesen Jahr in einer weiter geringer werdenden Anzahl. Vielleicht auch der Witterung geschuldet konnten nur im Blumenhof breitgefächerte Vogelarten angetroffen werden.
Populationssteigerungen zeigten sich erneut ausschließlich bei den Stadttauben. Allein auf dem Münzplatz hat sich die Anzahl der hier sich aufhaltenden Tauben von 41 (in 2024) und 62 (in 2025) auf aktuell 93 erheblich erhöht.
Wie schon im letzten Jahr ist diese Bestandsaufnahme für die Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ erneut Anlass darauf hinzuweisen, dass eine weitere Reduzierung der Artenvielfalt nur durch vogelfreundliche Begrünungen und Lebensräume aufgehalten werden kann. „Die entsprechende Aufwertung der Innenhöfen und auf den Plätzen darf nicht mehr länger hinausgeschoben werden!“, so das Fazit der Bürgerinitiative.
Hinweis: in Koblenz wurden in 101 Gärten von 134 Vogelfreunden insgesamt 2.795 Vögel gezählt (Stand 12.01.2026 / 15 Uhr). Im Vorjahr wurden in der Stadt in 110 Gärten noch 3.460 Vögel gezählt [www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/ergebnisse/21784.html]
Pressemitteilung Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“
Weitere Themen
Artikel melden
09.01.: Bus stürzt in Graben
- Achim Hoffmann: Warum nicht? Weil sie denken es gibt hier keine ISUZU Busse? Wenn das der Ansatz ist: ich meine es wurden 70 Stück neu beschafft.
- Johannes Hübner: Das Foto mit dem Isuzu-Bus gehört wohl nicht zu dem Unfall - Sie sollten solche Dinge unbedingt kennzeichnen.
Infoveranstaltung: Wiederherstellung der Ahr
- HansE: Herr Schmidt, sie vergessen, dass wir im Michelland leben. Hier mahlen die Mühlen bekanntlich langsam. Also regen Sie sich nicht auf, wir können die Geschwindigkeit, mit der unsere Beamten arbeiten, ohnehin nicht beeinflussen.
- K. Schmidt: "Der Wiederaufbau soll ökologisch wertvoll, klimafolgenangepasst, nachhaltig und attraktiv für die Bürgerschaft gestaltet werden." - Ja, alles schön und gut, aber wie wäre es denn mal mit "schnell"?...
Info-Veranstaltung: Blackout - wie sorge ich vor?
- K. Schmidt: Zu Berlin gibt es einen Bericht des dortigen Rechnungshofes, vom Ende letzten Jahres, der in einigen Punkten Defizite des staatlichen Katastrophenschutzes anspricht. Unter anderem gibt es viele Behörden,...
Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Mayen
Abtauchen in eine Socken-Wunderwelt
Mayen. Am Freitag, 30. Januar, 15 Uhr, erwartet kleine und große Bücherfreunde wieder ein kurzweiliger Vorlesenachmittag in der Stadtbücherei Mayen. Marlene Schilg entführt in eine heitere und fantasievolle Geschichte: „Die erstaunlichen Abenteuer von zehn Socken“. Denn, wer hat sich nicht schon einmal gefragt: Was passiert eigentlich mit all den Socken, die spurlos aus der Waschmaschine verschwinden?
Weiterlesen
Kolpingfamilie Oberlahnstein
Gebetsstunde für den Frieden
Lahnstein. Seit über 40 Jahren eröffnet die Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin ihr Jahresprogramm mit der gemeinsamen „Gebetsstunde für den Frieden“ im Chorraum der St. Martinskirche Oberlahnstein.
Weiterlesen
Ziel war es, die Mädchen für verschiedene Gefahren zu sensibilisieren
Selbstverteidigungskurs für Mädchen
Puderbach. Die Achtklässlerinnen der Realschule plus in Puderbach haben an einem Projekt teilgenommen, das ihre Selbstbehauptung und ihre Fähigkeit zur Selbstverteidigung stärkte. Ziel war es, die Mädchen für verschiedene Gefahren zu sensibilisieren und Hilfsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Weiterlesen
