Allgemeine Berichte | 11.12.2025

Kooperation für Ruhe: Lärmschutzwand in Rübenach nimmt Gestalt an

Koblenz und Autobahn GmbH planen Lärmschutzprojekt entlang der A48

Von links unten Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas, Markus Gerhards, Direktor der Niederlassung West der Autobah GmbH des Bundes Von Links oben Dr.-Ing. Kai Mifka, Leiter Tiefbauamt Stadt Koblenz, Luisa Heinemann, Tiefbauamt Stadt Koblenz, Anja May, Tiefbauamt Stadt Koblenz, Matthias Hannappel, Leiter der Außenstelle Montabaur Autobahn GmbH West. Fotos: Stadt Koblenz/ Mandy Steffens

Koblenz. Die Stadt Koblenz und die Autobahn GmbH des Bundes haben eine Vereinbarung zur Planung einer Lärmschutzwand nördlich des Koblenzer Stadtteils Rübenach entlang der A48 unterzeichnet.

Diese Vereinbarung sieht vor, dass die Stadt Koblenz die Bauleitplanung sowie die Umsetzung der Maßnahme im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes übernehmen wird.

Die geplante Lärmschutzwand soll eine Länge von etwa 1,9 Kilometern haben und eine Höhe von vier Metern erreichen, im östlichen Abschnitt sogar zwischen sechs und sieben Metern.

Das Ziel der Maßnahme ist es, die Lärmemissionen für die Anwohnerinnen und Anwohner des Stadtteils deutlich zu reduzieren.

Mit der Unterzeichnung der Planungsvereinbarung kann das Projekt nun beginnen. Zunächst werden Anfang nächsten Jahres die erforderlichen Voruntersuchungen durchgeführt, sodass die Entwurfsplanung im kommenden Jahr abgeschlossen werden kann. Der Baubeginn ist nach dem aktuellen Planungsstand für das Jahr 2029 vorgesehen.

Die reinen Baukosten werden auf insgesamt fünf Millionen Euro geschätzt. Dabei übernimmt die Stadt Koblenz einen Anteil von einer Million Euro, während die Autobahn GmbH vier Millionen Euro beisteuert.

Markus Gerhards, Direktor der Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes, äußerte sich erfreut über den Fortschritt: „Ich freue mich, dass wir mit der Unterzeichnung der Planungsvereinbarung den Weg für den Bau der Lärmschutzwand geebnet haben. Die vereinbarte Kooperation mit der Stadt Koblenz ist für die Autobahn GmbH eine Win-Win-Lösung mit dem Ziel, für die Bürgerinnen und Bürger geeignete Lärmschutzmaßnahmen in den betroffenen Kommunen beschleunigt umzusetzen. Durch die Zusammenarbeit können wir die personellen und finanziellen Ressourcen bündeln und somit die Projekte effektiver voranbringen.“

Auch Prof. Dr. Andreas Lukas, Baudezernent der Stadt Koblenz, hob die Bedeutung der Kooperation hervor: „Die Kooperation zwischen der Autobahn GmbH und der Stadtverwaltung ist ein zukunftsgerichtetes Modellprojekt. Wichtige Projekte dürfen nicht an einem Hin- und Hergeschiebe zwischen den Verantwortungsträgern scheitern. Als Stadt übernehmen wir die Mehrkosten für die Verlängerung und Erhöhung der Wand, damit der Lärmschutz allen Wohngebieten in Rübenach zugutekommt.“

Eine visuelle Darstellung des Planungsprojekts der Lärmschutzwand ist auf der Webseite www.koblenz-baut.de verfügbar. BA

Hier wird zukünftig eine Lärmschutzwand errichtet.

Hier wird zukünftig eine Lärmschutzwand errichtet.

Die Planungsvereinbarung wurde von Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas und dem Direktor der Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes, Markus Gerhards unterzeichnet.

Die Planungsvereinbarung wurde von Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas und dem Direktor der Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes, Markus Gerhards unterzeichnet.

Von links unten Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas, Markus Gerhards, Direktor der Niederlassung West der Autobah GmbH des Bundes Von Links oben Dr.-Ing. Kai Mifka, Leiter Tiefbauamt Stadt Koblenz, Luisa Heinemann, Tiefbauamt Stadt Koblenz, Anja May, Tiefbauamt Stadt Koblenz, Matthias Hannappel, Leiter der Außenstelle Montabaur Autobahn GmbH West. Fotos: Stadt Koblenz/ Mandy Steffens

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Rund um´s Haus
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Imageanzeige
Heimat aktiv erleben
Heimat aktiv AW
Heimat aktiv erleben
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Juni 2026
Empfohlene Artikel
Noah Bach (links) und Niclas Hauffe besprechen die Flugroute, bevor sie vom Flugplatz Ailertchen aus zur Befliegung der Mittelspannungsleitungen starten
33

Koblenz/Westerwald/Eifel. Wenn Noah Bach und Niclas Hauffe in die Luft gehen, ist das kein Zeichen schlechter Laune, sondern hoch konzentrierte Präzisionsarbeit. Im Auftrag der Energienetze Mittelrhein (enm) inspizieren die beiden aktuell per Helikopter die Mittelspannungsfreileitungen zwischen Eifel und Westerwald. Ihr Ziel: mögliche Schäden frühzeitig erkennen, bevor sie zu Störungen führen. Während...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Der Abiturjahrgang 1976 auf der großen Innentreppe des Megina-Gymnasiums in Mayen.
767

Mayen. Vor 50 Jahren hieß das Gymnasium, hoch über Mayen auf dem Knüppchen erbaut, schlicht Staatliches Gymnasium. Die heutige Namensgebung Megina gab es noch nicht. Auch am 19. Juni 1976 hatte es Abiturzeugnisse für Schülerinnen und Schüler gegeben. Sie waren nach erfolgreich bestandener Prüfung in die Welt geschickt worden. Auf den Tag genau gab es dieses Jahr ein Wiedersehen.

Von Christine Pfalz aus Breitscheid

Weiterlesen

Unsere Stadtradlerinnen und Stadtradler
178

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Berufsbildende Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler hat beim diesjährigen STADTRADELN ein beeindruckendes Zeichen für nachhaltige Mobilität gesetzt. Im Aktionszeitraum vom 17. Mai bis 6. Juni 2026 belegte die Schule in der Kategorie „Pro-Kopf-Kilometer“ den ersten Platz unter allen teilnehmenden Schulen im Kreis Ahrweiler.

Von Guido Höfer aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen