Allgemeine Berichte | 11.02.2026, 08:57 Uhr

Kreative Forschungsideen begeistern beim Regionalwettbewerb

Koblenzer Schülerinnen und Schüler sichern sich Spitzenplätze bei "Jugend forscht"

Kari Kläsen und Klara Weiß beschäftigten sich mit Superkondensatoren als Energiespeicher.
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Koblenz. Über 100 Schülerinnen und Schüler aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz haben im Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" und "Jugend forscht junior" beeindruckende Projekte präsentiert.

In den Räumen der Hochschule Koblenz stellten sie ihre Arbeiten vor und wurden von einer Fachjury bewertet.

Die Themen reichten von der Herstellung von Bausteinen aus Pilzen bis hin zur Frage, wie sich Ameisen auf Mikroplastik reagieren.

Insgesamt qualifizierten sich 12 Kinder und Jugendliche für den Landeswettbewerb, der nächste Schritt auf dem Weg zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Die Beteiligung war groß: 109 Kinder und Jugendliche aus Koblenz und Umgebung reichten 61 Projekte ein. Marcelo Peerenboom, Patenbeauftragter der Energieversorgung Mittelrhein (evm), hob die Bedeutung des Wettbewerbs für die Nachwuchsförderung hervor. Die evm unterstützt den Wettbewerb seit 25 Jahren als Patenunternehmen. Kristina Ollrogge von der Bundesstiftung Jugend forscht betonte die langjährige Unterstützung durch die evm und dankte auch den Leitern des Wettbewerbs, Helmut Meixner und Julia Zander.

Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der gastgebenden Hochschule Koblenz, zeigte sich ebenfalls begeistert und unterstrich die Bedeutung der Förderung junger Talente. Mit Kreativität und wissenschaftlicher Neugier gehen die Teilnehmenden an aktuelle Fragestellungen heran, was die Hochschule dazu bewegt, Räume für die Weiterentwicklung dieser Ideen zu schaffen.

Gewinner aus Koblenz

Unter den Preisträgern finden sich auch bekannte Gesichter. Kari Kläsen und Klara Weiß vom Görres-Gymnasium in Koblenz erzielten den ersten Platz in der Kategorie Chemie. Mit ihrer Verbesserung eines Superkondensators qualifizierten sie sich für den Landeswettbewerb. Hendrik Bibow vom Max-von-Laue-Gymnasium sicherte sich in der Kategorie Biologie den ersten Platz mit seinem Projekt über hormetische Effekte bei Hefezellen. Collin Esslinger vom Bischöflichen Cusanus-Gymnasium gewann in der Kategorie Technik mit seinem Roboterprojekt.

Landeswettbewerb

Der Landeswettbewerb von "Jugend forscht" findet vom 17. bis 19. März bei der BASF in Ludwigshafen statt. Die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer von "Jugend forscht junior" werden am 23. und 24. April bei Boehringer Ingelheim antreten. Marcelo Peerenboom drückt den Regionalsiegern die Daumen und hofft, dass sich einige für den Bundeswettbewerb qualifizieren. BA

Hendrik Bibow forscht zur Reaktion von Hefezellen auf unterschiedliche Ethanolkonzentrationen.

Hendrik Bibow forscht zur Reaktion von Hefezellen auf unterschiedliche Ethanolkonzentrationen. Foto: Sascha Ditscher/evm

Einen Roboter, der Objekte aufnehmen und wegräumen kann, wurde von Collin Esslinger programmiert.

Einen Roboter, der Objekte aufnehmen und wegräumen kann, wurde von Collin Esslinger programmiert. Foto: Sascha Ditscher/evm

Kari Kläsen und Klara Weiß beschäftigten sich mit Superkondensatoren als Energiespeicher. Foto: Sascha Ditscher/evm

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