Allgemeine Berichte | 02.08.2017

Tomburg-Hunnen „belagerten“ ihren Heimatort Wormersdorf

König Attila feierte mit Gerstensaft und Lagerfeuer

Bauchtänzerinnen vor ihrer Jurte.-EICH-

Rheinbach. Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit: Zum 21. Mal startete das Lager der Tomburg-Hunnen von 1996 e. V. vor dem Toren Wormersdorf. Ihr Anführer Hunnenkönig Attila (Berni Lesemann) hatte eingeladen, und viele Hunnenhorden aus nah und fern waren seinem Ruf gefolgt.

Selbstverständlich war auch die Politik geladen. So zogen direkt zu Beginn mit den Hunnen-Horden der Erste Bürger der Stadt, Bürgermeister Stefan Raetz, die stellvertretende Landrätin und Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat Silke Josten-Schneider, der Wormersdorfer Ortsvorsteher und Ratsmitglied Klaus Beer sowie Kreistagsmitglied Oliver Baron unter Führung des Schamanen der Horden auf den Lagerplatz ein.

Dazu gesellten sich die anderen Vereine, die jeweils mit starken Teams angerückt waren. Zu benennen wären hier die Gro-Rhei-Ka mit ihrem Kommandanten Lars Klier, Damenkomitee Blau-Weiss Rheinbach mit der Präsidentin Sigrid Wiersberg, die Tomburg Ritter mit ihrem Vorsitzenden Jörg Schnebele und NCR Blau-Gold Rheinbach mit ihrem Kommandanten Dieter Bückmann. Die Rheinbacher Schützen wurden vertreten durch den Vereinswirt, Schützenbruder Udo Enders, der für das kühle Nass sorgte.

Auch die Vereine aus Rheinbach liessen es sich nicht nehmen, den Wormersdorfer Hunnen einen Besuch abzustatten und dem Anführer zu huldigen. Der hatte mit den anderen Hunnenführern an Attilas Tafel Platz genommen.

Der Kelch muss in einem Zug geleert werden

Die befreundeten Vereine aus Rheinbach wurden würdevoll auf den Lagerplatz geführt. König Attila reichte dem Vorstand der Vereine einen Hunnenkelch, gefüllt mit Gerstensaft, den es in einem Zuge zu leeren galt. Auch die designierten Karnevals-Tollitäten aus Rheinbach, Prinzessin Astrid Faßbender, aus Queckenberg das Dreigestirn der Junggesellen Prinz Johannes (Burtscheid) I., Bauer Andre I. (Fahl) und ihre Lieblichkeit Dominika I. (Dominik Fahl), aus Wormersdorf das Brüderdreigestirn mit Dirk Zavelberg als Prinz, Bruder Ralf als Bauer und Bruder Thomas als Jungfrau waren der Einladung jeweils mit ihren Vereinen gefolgt.

Der Bogenschützenclub Rheinbach hatte für die Hunnen einen Schießstand aufgebaut, wo sich die Teilnehmer in ihrer Zielsicherheit messen konnten. Fachlich begleitet wurden sie durch den Ersten Vorsitzenden der Bogenschützen Werner Schmickler. Zum Schluss wurden die besten Bogenschützen mit Pokalen geehrt. Für die Kleinen war eine Hüpfburg aufgestellt worden.

„Die Hunnenhorde von Wormersdorf ist einfach nicht mehr aus dem Rheinbacher Vereinsleben wegzudenken. Die Unterstützung der anderen Vereine bei einem solchen Hunnenlager lässt erkennen, wie gut die Zusammenarbeit untereinander funktioniert. Bernie Lesemann als Anführer Attila mit seiner Hunnenhorde hat es dieses Jahr wieder geschafft, ein Hunnen-Familienfest zu veranstalten. Dafür ist allen Beteiligten zu Danken. Man taucht in eine andere Zeit ein“, freute sich Bürgermeister Stefan Raetz, der es sich bei strahlendem Wetter mit einem kühlen Bier unter den Hunnenhorden gut gehen ließ.

Großer Feuertanz am Abend

Zwölf Hunnen-Vereine hatte ihre Jurten (Zelte) rund um den Platz aufgebaut.. Bauchtänzerinnen in ihren historischen Kostümen gaben ihr Können zum Besten. Abends folgte dann die große Feuertanzshow. Auf dem Programm stand eine Namensgebung, wobei das neue Mitglied im Rahmen einer Zeremonie seinen Hunnennamen erhielt und nach der Gewandung feierlich in die Hunnenhorde aufgenommen wurde. Auch wurde ein neuer Schamane ernannt. Am Samstagabend war zudem eine Hunnenhochzeit angesetzt. Am Abend versammelten sich die Hunnen rund um das große Lagerfeuer und erhoben ihre Becher zu stimmungsvoller Musik.

„Immer wieder ein besonderes Ereignis ist das Frühstück mit etwa 40 Freunden, “ sagte Lesemann. Für das leibliche Wohl waren die Ehefrau von Attila, Hanni Lesemann, und Monika v. Sturm zuständig. „Ich möchte alle fleißigen Helfern Sponsoren und Unterstützern danken. Vor allen Dingen danke ich den Gruppen und Vereinen, die uns jetzt schon zum 21. Mal durch ihren Besuch unterstützen und mithelfen, dass unser Hunnenlager zu einem erfolgreichen Fest für alle Bürger wird. Ohne sie gäbe es dieses Fest nicht,“ sagte Berni Lesemann als Attila der Anführer. Das nächste Fest ist schon geplant. Wer also Lust hat, sich aktiv bei den Wormersdorfer Hunnen zu engagieren, ob jung oder alt, ist willkommen und kann sich bei Berni Lesemann unter Tel. (0 22 25) 74 19 melden.

König Attila an seiner Tafel.

König Attila an seiner Tafel.

Auch Bürgermeister Stefan Raetz besuchte die Hunnen.

Auch Bürgermeister Stefan Raetz besuchte die Hunnen.

Beim Empfang.

Beim Empfang.

Bauchtänzerinnen vor ihrer Jurte.Fotos: -EICH-

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Elke Zeise: Nur Schade das man als Nachbarin keine Information bekommt ob der Täter noch in U Haft ist oder wieder auf freiem Fuß ist. Habe Angst die Wohnung zu verlassen
  • Gitta Meyer: Ehrlich,die ganze Idee Buga im Mittelrhein ist falsch. Die Gemeinden sind verschuldet. Schauen sie sich Lahnstein an. Hier ist nichts los. Die Brücke wird bestimmt toll,aber sonst.....
Image Anzeige
Anlagenmechaniker
Anzeige Uhren Vintage
Ausverkauf
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0253#
Gesundheit im Blick Lahnstein
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Innovatives rund um Andernach
Empfohlene Artikel
Die Stadt Andernach nimmt in diesem Jahr erneut an der internationalen Kampagne STADTRADELN teil, die 2008 vom Klima-Bündnis Services ins Leben gerufen wurde. Foto: Stadtverwaltung Andernach / Regina Unruh
10

Andernach. Die Stadt Andernach nimmt in diesem Jahr erneut an der internationalen Kampagne STADTRADELN teil, die 2008 vom Klima-Bündnis Services ins Leben gerufen wurde. Vom 10. bis 30. Mai sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, gemeinsam möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz und die Radförderung in Andernach zu leisten.

Weiterlesen

Weitere Artikel
ie Polizei Köln fahndet öffentlich nach dem 44 Jahre alten Ukrainer Alexander G. Fotos: Polizeipräsidium Köln
131

Flucht aus der Forensik: Polizei sucht Alexander G.

22.04.: Fahndung: Flüchtiger Straftäter aus Maßregelvollzug entkommen

Köln. Die Polizei in Köln sucht öffentlich nach dem 44-jährigen Ukrainer Alexander G., der seit 2023 im geschlossenen Maßregelvollzug der forensischen Station der LVR-Klinik Köln - Porz untergebracht ist. Bei einem begleiteten Ausgang entkam er am Mittwoch, den 22. April, um etwa 14.20 Uhr aus einem Pfarrhaus in der Georgstraße im Stadtzentrum. Gegen Alexander G. liegt ein Unterbringungsbeschluss des Landgerichts Düsseldorf aufgrund von Gewaltdelikten vor.

Weiterlesen

Wie ist es um Adenau als Fahrrad-Stadt bestellt.  Foto: Dominik Ketz
10

Kann die Verkehrssituation in der Eifelstadt verbessert werden?

HeimatCheck: Adenau: Keine optimale Situation für Radfahrer

Adenau. Wie sicher ist das Radfahren durch die Innenstadt? Diese Frage bewegt aktuell die Bürgerinnen und Bürger. Und sorgt für Diskussionen rund um die Verkehrssituation auf der Hauptstraße. Ein Anwohner schildert eine aus seiner Sicht zunehmend problematische Entwicklung: Vor allem für Radfahrer sei die Lage in den vergangenen Jahren deutlich schwieriger geworden.

Weiterlesen

Ein Schild an der L74 weist auf die kaputte Fahrbahndecke hin.  Foto: Mara Schmitz
8

Verzögert der Schutz von Fledermäusen das Projekt auch in Zukunft?

HeimatCheck: Wershofen: Kaputte L74 bleibt ein echtes Ärgernis

Wershofen/Hümmel. Schlaglöcher, Risse und ein insgesamt stark beanspruchter Fahrbahnbelag: Für viele Anwohner ist der Zustand der L 74 zwischen Wershofen und Hümmel längst mehr als nur ein Ärgernis. Die Strecke ist in einem desolaten Zustand - das ist Fakt. Auch aus der Kommunalpolitik wird Kritik laut, insbesondere über die immer wieder verschobene Sanierung. Kürzlich machte auch Ortsbürgermeister Robert Zawada die Verschiebung des Baustarts öffentlich (BLICK aktuell berichtete).

Weiterlesen

Hausmeister, bis auf Widerruf
Dauerauftrag 2026
Floristik Meyer
Blumen Meyer Neueröffnung
Anzeige Jaadeporz 2026
Werbeplan 2026
Maibaumstellen Heimersheim
Maibaumstellen in Heimersheim
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Maifest in Gönnersdorf
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Gesundheit im Blick
Innovatives rund um Andernach
Gesundheit im Blick
Minijob
Innovatives rund um Andernach