Königsschießen in Mendig bei bestem Wetter
Mendig. In Mendig begann Fronleichnam bei schönstem Wetter in der St. Cyriakus Kirche in Niedermendig. Pastor Dr. Artur Schmitt zelebrierte einen sehr anschaulichen Gottesdienst und verstand es auch den Kommunionkinder und der Gemeinde das Fest sehr anschaulich zu erklären. Anschließend zog die Prozession durch Niedermendig bis zum Caritasheim wo ein prächtig geschmückter Altar auf die Gläubigen wartete. Dort endete dann auch die Prozession und jeder Teilnehmer konnte sich noch mit einem kühlen Getränk erfrischen.
Gestärkt durch ein gemeinsames Mittagessen ging es dann zum Schützenplatz in Obermendig, wo die amtierenden Majestäten mit einer Parade gebührend verabschiedet wurden. Nachdem noch ein Gruppenfoto angefertigt war, lud die Bruderschaft zu einem Empfang, bevor die Schießmeister dann das Zepter übernahmen um neue Majestäten zu küren.
Bei der Jugend waren die Prinzen schnell gefunden, war die Teilnehmerzahl doch sehr überschaubar. Auf Wunsch der Jugend wurde die Siegerehrung dann auch vorgezogen.
Cynthia Mauermann verkündete die neuen Prinzen:
Bambiniprinz: Connor Wittig mit 36 Ringen.
Schülerprinz: Fabian Schmidt mit 43 Ringen.
Jugendprinzessin: Phenice Wittig mit 17 Ringen.
Bei den Altschützen waren nach einem Stechen dann auch bald die Sieger ermittelt. Nur der Adler zeigte sich etwas hartnäckig und konnte dann, ohne gespalten zu werden, von der Stange geholt werden. Bei der Scheibe platzierten sich Thomas Flamm (44), Jennifer Junk (45) und Dietmar Sauerborn (47) der sich mit 79 Jahren den Titel des Scheibenkönigs sicherte. Er hatte vor 50 Jahren den Jungschützen Roland Müller als Jungschützenmeister ausgebildet, der sich nun mit einem gekonnten Schuss den Titel des Schützenkönigs sicherte. Die Bruderschaft lies die Beiden noch hoch leben mit mehrfachem Gut Schuss und saß dann noch gemütlich bis in den frühen Abend zusammen.
V.li. Jungschützenmeisterinnen Bianca Osiecki und Cynthia Mauermann, Prinzen Phenice Wittig, Conner Wittig und Fabian Schmidt, BrM Christoph Nolden.
