Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Kohle stoppen - Wald retten
Mit sechs Bussen zum Hambacher Wald
Koblenz. 300 Klima- und Naturschützer aus Rheinland-Pfalz fuhren am Wochenende mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) mit sechs Bussen von Koblenz zum Hambacher-Wald. Der BUND Koblenz stellte fünf Busse, ein Bus stellten die Grünen vom Rhein-Lahn-Kreis zur Verfügung.
Campact, Greenpeace und der BUND hatten dort zu einer Großkundgebung aufgerufen. Das Motto: „Kohle stoppen - Wald retten“. Sie solidarisierten sich mit den 50.000 Natur- und Klimaschützern, die dort gegen die Braunkohleförderung demonstrierten und sich für den Erhalt des Hambacher Waldes einsetzten. Schon morgens folgten sie dem Aufruf des BUND Koblenz und nahmen an einer Kurzkundgebung am Koblenzer Hauptbahnhof teil. Neben Christoph Bals von Germanwatch e. V. sprach sich auch Egbert Bialk, Vorsitzender des BUND in Koblenz, für einen sofortigen Kohleausstieg aus. Die Rettung des Hambacher Waldes ist auch ein Symbol dafür geworden, das gesamte Klima zu retten. Durch den gerichtlich verfügten Rodungsstopp hat der Wald, um den es in Hambach geht, zwar etwas Luft und Zeit bekommen, aber die Gefahr der Rodung ist damit noch nicht vorbei. Der Naturschutzbund BUND wird sich weiter für den deutschlandweiten Braunkohle-Stopp und konsequenten Klimaschutz einsetzen. Erst mit einem sofortigen Ausstieg aus der Braunkohleförderung wird der Hammbacher Wald gerettet sein.
Klimatour 2018
Deshalb startet am Samstag, 20 Oktober in Neuwied die Klimatour 2018. Das Bündnis Klimaschutz Mittelrhein wird mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen in der Region auf die Möglichkeiten hinweisen, was man heute schon für den Klimaschutz machen kann. Diese Aktionen sollen schon auf den Klimagipfel in Kattowitz hinweisen. Klimaschutz ist vielseitig und machbar. Klimawandel geht alle an. Mehr Informationen sind dazu im BUND Regionalbüro Koblenz zu erhalten.
Pressemitteilung
BUND Regionalbüro Koblenz

LACH - stimmt Herr Klasen.
Aber insbesondere die Politik dürfte das Wort "Umwelt- und Naturschutz" erst garnicht in den Mund nehmen, was ebenso verlogen ist.
Und für jedes Windrad müssen im Durchschnitt ein bis zwei Hektar Wald gerodet werden, wo ist da der BUND? Verlogenes Getue das Ganze!