Konzert in der Turnhalle der Grundschule Dohr
Kolibris besingen den Frühling
Dohr. Gespannt erwarteten die Gäste, die zum Frühlingskonzert in der Turnhalle der Grundschule Dohr erschienen, den Schulchor. Die Turnhalle füllte sich schnell und die Kinder waren erstaunt, wie viele Menschen zum Zuhören kamen. Eingeladen waren die Familien der Chorkinder, Ehrengäste und alle Interessierten.
Die Schulgemeinschaft freute sich, die Schülerinnen und Schüler der benachbarten Astrid-Lindgren-Schule mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zu begrüßen. Regina Fuhrmann vertrat den Kreischorverband Cochem-Zell, dem die Kolibris seit kurzem angehören. Auch die Dekanatskantorin Marion Oswald war der Einladung gerne gefolgt und konnte sich einen Eindruck vom Chorprojekt machen.
Zu Beginn der Veranstaltung bedankte sich Schulleiterin Regina Haase für die Unterstützung zahlreicher Gruppen und Privatpersonen, die durch ihre Spende den Fortbestand des Schulchores ermöglicht haben. „Da sich das Chorprojekt ausschließlich durch Spenden finanziert, ist es wichtig verlässliche Partner an der Seite zu haben, die zum Beispiel durch eine Patenschaft helfen, Kinder für den Chorgesang zu begeistern“, erklärte die Schulleiterin.
Die Kinder bedankten sich bei ihrem interessierten Publikum durch ein buntes kurzweiliges Programm an Liedern und Gedichten.
Die Dohrer Schulgemeinschaft ist stolz auf ihren Chor, der 2019 gegründet wurde und unter der Leitung von Inge Lönartz steht. Der Chor fördert den Gemeinschaftssinn, pflegt Kultur und bringt Spaß beim gemeinsamen Singen und Musizieren. Die Kinder singen alle Lieder auswendig, klatschen, trommeln und bewegen sich dazu. Viele der Kinder lernen mit Hilfe der Musik spielerisch die deutsche Sprache und können sich schneller integrieren.
Die Viertklässler zeigten beim Flötenstück „Freude schöner Götterfunken“ ihr Geschick. Frühlingsgedichte und Lieder aus dem Musikbuch „Kolibri“ hauptsächlich in deutscher aber auch in afrikanischer Sprache wurden dargeboten. Manche Kinder trauten sich in kleinen Gruppen oder sogar alleine vorzusingen. Die Zuhörerinnen und Zuhörer konnten in einem 45-minütigen abwechslungsreichen Programm, das die Kinder selbst moderierten, ihren Alltag vergessen und eine Auszeit genießen. Die Kinder verabschiedeten sich mit „Ich bin ein Musikante“ von einem begeisterten Publikum.
Und eines ist sicher: Das war nicht die letzte Veranstaltung dieser Art.
