Neuwieder Kolpingsfamilie 1860
Kolpingpassage erhält Namensschild
Neuwied. Während des kürzlichen Besuchs des Generalpräses Ottmar Dillenburg bei der Neuwieder Kolpingsfamilie 1860 stand unter anderem auch eine Besichtigung des ehemaligen Neuwieder Kolpinghauses in der City auf dem Programm, gemeinsam mit einer kleinen Delegation, der auch Oberbürgermeister Jan Einig, der Diözesanvorsitzende Dr. Bernd Geisen sowie der örtliche Vorstandsvorsitzende Werner Hammes angehörten. Das langjährige Mitglied Siegbert Rathenow gab einen kurzen Einblick in die Geschichte des Kolpinghauses. Bei der Gründung der Neuwieder Kolpingsfamilie im April 1860 war der selige Adolph Kolping persönlich anwesend und darüber hinaus besuchte er mehrmals die schöne Deichstadt und traf sich mit den örtlichen Kolpingern, um gemeinsam mit ihnen Sozialaktionen zu erörtern und auf den Weg zu bringen. Im Gedenken an den Sozialpionier soll nun die lang erhoffte Beschilderung „Kolpingpassage“ angebracht werden, so Oberbürgermeister Jan Einig in seiner Begrüßung der Kolpingsdelegation anlässlich des Jubiläums 160 Jahre Neuwieder Kolpingsfamilie 1860. Auch bat er seinen hohen Gast Ottmar Dillenburg um Mithilfe bei der Schautafelgestaltung über die Stationen der sozialen Wirkungsstätten des seligen Priesters, der, so der Vorsitzende Werner Hammes, 30 Jahre nach der Seligsprechung hoffentlich bald vom hl. Vater Papst Franziskus zum Heiligen erhoben wird. Als abschließende Info wies er noch auf die nun begonnene Online-Petition: „Kolping ist mir heilig“ hin, in der Hoffnung, dass viele Christen und sozial aktive Menschen in der Stadt und darüber hinaus sich daran beteiligen.
