Basar in Nörtershausen im Bürgerzentrum
Kommen, Kaufen, Genießen und Helfen
Nörtershausen. Basar in Nörtershausen am Sonntag, 24. November ab 10 Uhr im Bürgerzentrum. Der Basar der Katholischen Frauengemeinschaft in Nörtershausen feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. Es ist ein Ereignis ersten Ranges, das den ganzen Ort bewegt und weit in die Region ausstrahlt. Was vor fünf Jahrzehnten im Kreise einer kleinen Strickgruppe begann, entwickelte sich bis heute in ein großes, erfolgreiches Miteinander. Unter der Regie von Maria Rosenbach (gest. 2017) fanden sich 1974 fünf Frauen zusammen, um mit dem Erlös ihrer Strick- und Näharbeiten Menschen in Not zu helfen. Ihr erster Basar fand im Pfarrheim statt und der Erlös von 1000 D-Mark konnte an das „Netz für Nächstenliebe“ gespendet werden.
Kartonweise wurde damals Wolle von Geschäftsaufgaben oder Wollfabriken besorgt, woraus Decken, Teppiche, Kleidungsstücke und vieles mehr hergestellt wurden. Das Strickmaterial war umsonst. Im gesamten Jahresablauf erwirtschafteten weitere Helfer für die damalige Zeit einen enormen Spendenbetrag durch den Verkauf von Osterglocken und Maiglöckchen. Sie sammelten Altpapier, was über viele Jahre einen guten Gewinn erbrachte, stellten Säfte und Marmeladen her. Geschickte Männerhände bastelten Krippen, Vogelhäuschen, Holzspielzeug und „Reiserbesen“. Eine weitere Gruppe produzierte Advents- und Türkränze sowie Grabgestecke.
Durch das stete Wachsen fanden aus Platzgründen die weiteren Basare im Gemeindesaal statt und die Bewirtung der Besucher kam hinzu. Nach dem Frühschoppen wurden zum Mittagessen Spezialitäten nach „Hunsrücker Art“ wie Wildgerichte, Sauerbraten, „Kappes und Erwes“, „Debbekooche ….angeboten, gefolgt von einem riesigen Küchenbuffet und herzhafte Speisen am Abend. Bis zu 20 verschiedene Hilfsorganisationen und konkrete Projekte im In- und Ausland wurden jedes Jahr mit dem Erlös von jeweils dreistelligen Beträgen bedacht. Heute findet der Basar im neuen Gemeindezentrum statt und hat sich längst zu einem „Selbstläufer“ entwickelt. Bereits ab Sommer beginnen die einzelnen Gruppen mit ihrer Arbeit.
Am Veranstaltungstag selbst sind jedes Jahr über 100 Personen beteiligt, die sich beim Ablauf engagieren. Das ganze Dorf, ob jung oder alt - Alteingesessene oder Neubürger – sind am Erfolg beteiligt.
Kommen, Kaufen, Genießen und Helfen heißt das diesjährige Motto. Der gesamte Erlös kommt wieder zahlreichen Hilfsorganisationen zugute.
Artikel melden
Die alte Ockenfelser Linde soll fallen
- Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
- Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...
Verschiebung wegen Planungsunsicherheit
- Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
Antik- und Trödelmarkt in Linz am Rhein im Mai 2026 mit vielfältigem Angebot
- Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
NAJU-Kindergruppe Hundsangen
Mikroskopierkurs in den Osterferien zum Thema „Das Leben im Moos“
Forschungsseminar der NAJU-Hundsangen:
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Clowndoktoren bringen Lebensfreude ins Haus Helena
Hachenburg. Ein Vormittag voller Lachen, Nähe und kleiner magischer Momente: Im Caritas-Altenzentrum Haus Helena in Hachenburg sorgten die ehrenamtlichen Westerwälder Clowndoktoren für beste Stimmung unter den Bewohnerinnen und Bewohnern.
Weiterlesen
Der Großeinsatz der Polizei dauert an
08.05.: Geiselnahme nach Banküberfall in Sinzig: Lage bleibt „weiter statisch“
Sinzig. Nach dem Banküberfall mit Geiselnahme in Sinzig dauert der Großeinsatz der Polizei am heutigen Freitag weiter an. Wie Pressesprecher Jürgen Fachinger von der Polizeiinspektion Koblenz mitteilte, bleibt die Lage derzeit statisch, die Maßnahmen laufen weiterhin. Es werde gehofft, dass der Einsatz ohne Verletzte beendet werden kann. Hinweise auf Verletzte oder Tote liegen nach aktuellem Stand nicht vor.
Weiterlesen
