Förderverein „Sport in Unkel“
Komplette 100.000 Euro an die Stadt Unkel bezahlt
Mangelhafte Nutzbarkeit des Sportplatzes bereitet Sorgen - Sanierung des Kleinfeldes hat nun oberste Priorität
Unkel. Gute Nachrichten vom Förderverein „Sport in Unkel“, der von den Sportvereinen FC Unkel, SV Ataspor Unkel, TuS Erpel und SV Unkel und der Stadt Unkel getragen wird. Mit einem tiefen Griff in die eigenen Taschen konnten die Sportvereine, wenn auch leicht verspätet, die vereinbarten 100.000 Euro Eigenanteil an der Erstellung des neuen Sportplatzes vollständig an die Stadt überweisen. Gelang es dem Förderverein in den ersten Jahren, auch dank des besonderen Einsatzes vom Unkeler Beigeordneten Wolfgang Plöger, größere Summen zu generieren, gestaltete sich dies in letzter Zeit deutlich schwieriger. So zeigte es sich leider relativ schnell, dass der Hybrid-Platz den hohen Erwartungen der Sportler und Sportvereine nicht gerecht wurde. Lange Regenerationsphasen, die insbesondere im Frühjahr einen regulären Saisoneinstieg unmöglich machten und für Sportler und Eltern Spielverlegungen nach auswärts und eingeschränkten Trainingsbetrieb bedeuten, förderten nicht gerade die Spendenbereitschaft. Konnte der Platz bespielt werden, zeigte sich schon nach wenigen Monaten, dass er der normalen Belastung eines Spiel- und Trainingsbetriebs kaum gewachsen ist. Größere Rasenlücken tun sich auf, teilweise verschwindet der Naturbelag vollständig. Getoppt wurde dies im Jahr 2020 noch durch ein großes Loch, welches sich im Mittelkreis aufgrund eines Baumangels aufgetan hatte - für mehr als ein halbes Jahr war der Platz unbespielbar.
Hinzu kam noch die Corona-Pandemie, die Aktionen zugunsten des Fördervereins und des Sportplatzes unmöglich machte. Die Stadt Unkel kam den Sportvereinen jedoch entgegen und gewährte ein zusätzliches Jahr, um die Eigenleistung zu erbringen. Trotz all dieser Probleme sind die Sportvereine nun ihrer Verpflichtung nachgekommen.
Schwerpunkt der Aktivitäten des Fördervereins in diesem Jahr wird die Sanierung des Kleinfeldes am Sportplatz sein. Der Förderverein hat das Feld für 20.000 Euro erstellen lassen können, ohne dass dies als Teil der 100.000 Euro angerechnet wurde. Da der Sportplatz, wie dargestellt, oft gesperrt ist, wurde das Kleinfeld als Ausweichfläche für das Training intensiv genutzt und zeigt nun erhebliche Abnutzungserscheinungen, defekte Netze, auch der Bodenbelag löst sich stellenweise. Um auch weiterhin als Ausweichfläche und gelegentliche Spielmöglichkeit für die Kinder vor Ort dienen zu können, sind hier nun erhebliche Investitionen zu tätigen, um das Feld zu erhalten.
