Allgemeine Berichte | 08.09.2017

Singschule Koblenz

Konzertreise des Jugend- kammerchors nach Estland

Der Jugendkammerchor mit dem Bischof Philipe Jean-Charles Jourdan von Estland (rechts).privat

Koblenz. In diesem Jahr hatte sich der Jugendkammerchor der Singschule Koblenz ein ungewöhnliches Ziel für die alljährlich stattfindende Konzertreise in den Sommerferien ausgesucht. Es sollte per Flugzeug nach Estland gehen, wo sich lediglich 0,5 Prozent der Bevölkerung zum katholischen Glauben bekennen. Schon auf der Hinfahrt zum Flughafen konnte sich der Chor mit dem Wetter und dem Klima, welches in Estland vorgefunden wurde, anfreunden. Sommerliche Temperaturen wurden lediglich am Abreisetag nach Regensburg erreicht, wo das Thermometer um 10 Uhr stolze 15 Grad Celsius anzeigte.

In Tallinn fanden die Sängerinnen und Sänger bei den Brigitten-Schwestern Unterschlupf. Den Sonntagsgottesdienst durften sie in der Hauskapelle des Ordens mit dem Bischof von Estland, Philipe Jean-Charles Jourdan, feiern. Nach der Messe blieb noch genügend Gelegenheit mit der Gemeinde in Kontakt zu kommen, bevor es nachmittags zum Estnischen Jugendchor- und Tanzfestival zur auf die bekannte Sängerfestwiese ging. Die Stimmung war unbeschreiblich. Über 40.000 Jugendliche in traditioneller Kleidung und mindestens die gleichen Anzahl von Besuchern trafen sich dort zum gemeinsamen Singen und Tanzen. Immer wieder kam man mit Besuchern ins Gespräch. Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Konzertes im Dom zu Tallinn. Vor und nach der Stadtführung standen Proben auf dem Programm, da abends das erste Konzert des Jugendkammerchors auf estnischem Boden stattfand. Dieses war übrigens gut besucht und nach dem Konzert kamen die Jugendlichen mit den Sängerinnen und Sängern vom dortigen Jugendchor der kleinen katholischen Gemeinde beim gemeinsamen Grillen und Singen ins Gespräch. Weiter ging es nach Tartu, wo neben einem Konzert wieder eine Stadtführung auf dem Programm stand. Der Jugendkammerchor besuchte dort auch das Estnische Nationalmuseum, wo eine Dauerausstellung in anschaulicher Weise die Geschichte des Landes schilderte. Schon bald war die Zeit in Estland leider vorbei und es ging nach Regensburg.

Bereits einige Tage zuvor hatten Jugendliche der Mädchenkantorei und des Jugendkammerchors hier ihr Quartier aufgeschlagen um neben der Altstadt auch noch die Walhalla erkundet.

Sie hatten die Singschule würdig bei der Eröffnung des Festivals vertreten, da der Jugendkammerchor erst nach einem 12-stündigen Reisetag gegen 21 Uhr im heißen Regensburg eintraf.

Der nächste Tag in Regensburg stand ganz im Zeichen der Chorbegegnungen und dem Singen. Mittags wurde gemeinsam mit dem Jungen Chor aus Aachen-Faulbach das Begegnungskonzert in der Krankenhauskapelle St. Pius gestaltet, bevor der Jugendkammerchor am Samstagabend als einer von vier Auswahlchören beim Festivalkonzert im Regensburger Dom mitwirken durfte. Es war schon ein tolles Gefühl, vor über 1300 Jugendlichen im Altarraum zu konzertieren.

Nach der Abschlussmesse, die unter dem Festivalmotto „Unser Licht ist Christus“ stand und von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zelebriert wurde, ging es mit dem Bus wieder Richtung Koblenz.

Der Jugendkammerchor mit dem Bischof Philipe Jean-Charles Jourdan von Estland (rechts).Foto: privat

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