AOK legt regionale Zahlen für 2017 vor
Krankenstand im Landkreis Mayen-Koblenz knapp über dem Durchschnitt im Land
Kreis Mayen-Koblenz. Die Beschäftigten im Kreis Mayen-Koblenz fehlen häufiger krankheitsbedingt am Arbeitsplatz als die Beschäftigten im gesamten Land-Rheinland-Pfalz. Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland hat die Daten von etwa 10.000 versicherungspflichtigen AOK-Mitgliedern ausgewertet und einen Krankenstand von 5,9 Prozent für den Kreis Mayen-Koblenz ermittelt. Damit erreicht der Kreis Mayen-Koblenz ein 0,1 Prozentpunkte höheres Ergebnis als der Durchschnitt der AOK-Mitglieder in Rheinland-Pfalz. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Krankenstand im Landkreis Mayen-Koblenz allerdings um 0,3 Prozentpunkte gesunken.
In Arbeitstagen lässt sich sagen, dass jeder einzelne Beschäftigte seinem Arbeitgeber im Kreis Mayen-Koblenz 0,57 Arbeitstage weniger zur Verfügung stand als im Landesdurchschnitt.
Den Höhepunkt der Krankschreibungen erreichte der Landkreis Mayen-Koblenz im Februar, als die Grippewelle eine Fehlzeitenquote von 7,4 Prozent bescherte. Überhaupt waren die Erkältungskrankheiten mit 24,2 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeiten.
Die meisten Fehltage hingegen wurden über das Jahr gesehen durch Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems verursacht. Dies bedeutet, dass 100 Versicherte im Jahr 2017 651,8 Tage (22,7 Prozent aller Fehltage) wegen Beschwerden des Muskel- und Skelettsystems nicht arbeitsfähig waren. Hier liegt der Kreis Mayen-Koblenz wie auch in den meisten anderen Diagnosegruppen knapp über den Vergleichswerten des Landes Rheinland-Pfalz.
Wenig psychische Erkrankungen
Bei den psychischen Erkrankungen schneidet der Kreis Mayen-Koblenz jedoch vergleichsweise gut ab und bleibt bei den Arbeitsunfähigkeitstagen unter den Werten des Landes und des Bundes. Vor Ort kamen auf 100 AOK-Versicherte im Jahr 2017 12,7 Erkrankungen mit der entsprechenden Diagnose, aus denen dann 282,2 Arbeitsunfähigkeitstage resultierten.
Für die AOK gehören solche Auswertungen zum Standardprogramm im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Für Unternehmen mit mindestens 25 AOK-Mitgliedern sind sogar erste individuelle Auswertungen mit betriebsbezogenen Daten möglich. „Selbstverständlich wird bei diesen Auswertungen dem Datenschutz Rechnung getragen. Insoweit richtet sich die Auswertungstiefe natürlich nach der Größe des Datenpools“, so Werner Blasweiler von der AOK, der Interessenten am Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit Rat und Tat zur Seite steht. Werner Blasweiler ist erreichbar unter Tel. (0 26 51) 9 84-1 04 oder werner.blasweiler@rps.aok.de
Pressemitteilung
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
Betrieblicher Gesundheitsmanager Werner Blasweiler. Foto: view-die agentur/Rainer Voß Foto: view - die agentur
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