Rosenmontagszug der KG „Jeckige Globistere“ Waldorf e.V.
Kreativität und Tradition bei bestem Wetter
Waldorf. Strahlender Sonnenschein, ausgelassene Stimmung und ein Zug voller bunter Kostüme, kreativer Wagen und mitreißender Musik: Der Rosenmontagszug der KG „Jeckige Globistere“ Waldorf e.V. war auch in diesem Jahr das absolute Highlight der Waldorfer Session.
Mit insgesamt 10 liebevoll gestalteten Wagen, 14 fantasievollen, bunten Fußgruppen und zwei Musikkapellen zog der närrische Lindwurm ab 14:11 Uhr durch die Straßen von Waldorf. Viele Jecken – nicht nur aus dem Dorf, sondern auch aus der Umgebung – feierten fröhlich am Straßenrand, fingen Kamelle und jubelten den Teilnehmern begeistert zu.
Seit über 100 Jahren ist der Waldorfer Rosenmontagszug ein fester Bestandteil des lokalen Karnevals. Die Wagenbaugruppen steckten wochenlange Arbeit in ihre kunstvollen Kreationen – viele nutzten hierfür die Scheunen im Dorf, in denen sie mit viel Herzblut und handwerklichem Geschick ihre Wagen gestalteten. Und auch die Fußgruppen waren wie gewohnt bunt unterwegs, mit teilweise selbstgenähten- und gebastelten Kostümen. Die KG „Jeckige Globistere“ unterstützte dieses Engagement auch in diesem Jahr mit finanziellen Beiträgen für Wurfmaterial und Baumaterialien.
Der Umzug startete traditionsgemäß „Im Hufen Boden“ und schlängelte sich über die Königsfelder Straße, Hauptstraße, Neustraße und An der Kirchmauer, bevor er sich an der Zissener Straße auflöste.
Besonders emotional wurde es, als sich die Mundart-Gruppe „Streuobst“, die sich in diesem Jahr nach 25 Jahren auflösen wird, vor der Halle noch einige ihrer beliebten Lieder zum Besten gab. Spontan hatten sie sich mit einer Abschiedstour einer der Wagenbaugruppen angeschlossen und begleiteten auch schon den Zug musikalisch.
In der Vinxtbachhalle wurde bis in die späten Abendstunden weitergefeiert. Bei freiem Eintritt sorgte DJ Tom für die passende Partystimmung und machte die „After Zooch Party“ zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ein großer Dank gilt den freiwilligen Feuerwehren, dem THW, dem DRK, sowie allen Helfern vor und hinter den Kulissen, die diesen Tag mit ihrem unermüdlichen Einsatz möglich gemacht haben.
Mit diesem grandiosen Rosenmontagszug hat sich einmal mehr gezeigt: Der Waldorfer Fastelovend lebt von seiner Gemeinschaft, seiner Kreativität und der Freude am Feiern! Die „Jeckige Globistere“ Waldorf freuen sich bereits jetzt auf das nächste Jahr.
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