Allgemeine Berichte | 18.04.2026

Nach mehreren Fällen von getöteten, verletzten oder verschwundenen Tieren liefert DNA-Untersuchung Klarheit

Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied: Mehrere Wolfsangriffe bestätigt

Symbolbild. Foto: pixabay.com

Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied. Am Mittwoch, dem 18.03.26 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 3 toten, 2 verletzten und 1 verschwundenen Schafen aus dem Gemeindegebiet Mammelzen, Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld (Kreis Altenkirchen) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation - nachgewiesen. Die Individualisierung der Proben ergab das Tier mit der Kennung GW5518m. Die Herkunft des Tieres ist derzeit unklar.

Es handelte sich um eine Weideführung mit einer Zäunung, die noch nicht auf die spezifischen Anforderungen der Wolfsprävention umgerüstet war. Ziel ist es, gemeinsam mit den Tierhaltenden die Resilienz der bereits bestehenden Zäunung kurzfristig auf das empfohlene Maß anzuheben. Der Schadensort liegt innerhalb des Präventionsgebiets Westerwald.

Wolfsangriff in Buchholz

Am Sonntag, dem 22.03.26 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 2 toten und einem verschwundenen Damwild aus dem Gemeindegebiet Buchholz, Verbandsgemeinde Asbach (Kreis Neuwied) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation - nachgewiesen. Die Individualisierung der Proben war nicht erfolgreich. Auch hier handelte es sich um eine Weideführung mit einer Zäunung, die noch nicht auf die spezifischen Anforderungen der Wolfsprävention umgerüstet war.

Wolfsangriff in Racksen

Bei einem Schadensfall vom 22.03.26 mit 7 toten Sikawild aus dem Gemeindegebiet Racksen, Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld (Kreis Altenkirchen), wurde neben dem nachgewiesenen Individuum GW5296f ein weiteres Tier mit dem Haplotyp HW01 und der Kennung GW4620f nachgewiesen. Es handelt sich ebenfalls um ein weibliches Tier aus dem Leuscheider Rudel. Pressemitteilung Koordinationszentrum für Luchs und Wolf (KLUWO)

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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