Allgemeine Berichte | 25.10.2024, 08:43 Uhr

Die ersten Behälter werden ab der 44. Kalenderwoche in den Verbandsgemeinden Vordereifel, Rhein-Mosel und Maifeld aufgestellt.

Kreis MYK: „Gelbe Tonne“ ersetzt „Gelben Sack“ - Verteilung startet in Kürze

Enge Abstimmung – PreZero hat sich im Vorfeld des Systemwechsels intensiv mit den Verantwortlichen des Landkreises ausgetauscht (v.li.): Dirk Schürmann, Geschäftsführer der PreZero Service Mitte-West, Thomas Neckenig, stellv. Geschäftsführer Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel, Tina Muth, Niederlassungsleiterin PreZero, Neuwied, Pascal Badziong, 1. Beigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz, und Frank Diederichs, Geschäftsführer Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel. Foto: PreZero
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Kreis MYK. Die PreZero Service Mitte-West hat sich bei einer europaweiten Ausschreibung der Dualen Systeme durchgesetzt und sammelt ab Januar 2025 weiterhin die lizenzierten Verkaufsverpackungen im Landkreis Mayen-Koblenz. Diese werden dann allerdings nicht mehr in den „Gelben Säcken“ bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern erfasst, sondern in „Gelben Tonnen“. Die Behälter – etwa 65.000 x 240-Liter-Gefäße sowie 1.300 x 1.100-LiterGefäße – werden ab der kommenden Woche an alle Haushalte im Kreisgebiet verteilt. Eine Ausnahme bildet die Verbandsgemeinde Weißenthurm, wo im Jahr 2022 in einem Pilotprojekt rund 13.000 Wertstofftonnen aufgestellt wurden. Diese Haushalte behalten ihre Gefäße, müssen sich aber ab Januar an neue Sortierregeln gewöhnen.

„Im Hinblick auf die recht umfangreichen Vorbereitungen liegen wir in jeder Hinsicht voll im Zeitplan“, betont Dirk Schürmann, Geschäftsführer der PreZero Service Mitte-West. „Da unsere Fahrer im Kreisgebiet über sehr gute Ortskenntnisse verfügen, erwarten wir einen weitgehend reibungslosen Übergang auf das neue Sammelsystem“, sagt Tina Muth, Niederlassungsleiterin der PreZero Service Mitte-West in Neuwied. Allerdings, so Muth weiter, sollten alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Mayen-Koblenz zum Jahreswechsel in den neuen Abfuhrkalender blicken und die Behälter zu den ersten Sammelterminen ab 6 Uhr gut sichtbar an der Bordsteinkante zur Abholung bereitstellen.

240-Liter-Tonnen, die ab Januar 2025 alle drei Wochen geleert werden

Die Verbraucherinnen und Verbraucher im Landkreis Mayen-Koblenz müssen sich zudem noch an die Umstellung auf das neue Sammelsystem gewöhnen, denn bisher konnten sie eine beliebige Anzahl Gelber Säcke mit Verpackungen befüllen. Abgesehen von sogenannten Großwohnanlagen, bei denen 1,1 Kubikmeter große Behälter aufgestellt werden, erhalten die Haushalte in den kommenden Wochen 240-Liter-Tonnen, die ab Januar 2025 alle drei Wochen geleert werden.

Die Tonnenverteilung beginnt in der 44. Kalenderwoche und endet voraussichtlich in der 51. Kalenderwoche. Zu Beginn werden ausschließlich die 240-Liter-Gefäße an die Haushalte ausgeliefert. Die Verteilung beginnt in den Verbandsgemeinden Vordereifel, Rhein-Mosel und Maifeld. Behälteränderungswünsche können ausschließlich über die Mailadresse service.lkmayenkoblenz.de@prezero.com angemeldet werden, dabei muss die Anzahl der im Haushalt lebenden Bewohner und eine schlüssige Begründung angegeben werden.

„Je nach Materialart passt der Inhalt von mindestens acht „Gelben Säcken“ in eine 240-LiterTonne“, erklärt Muth. „Die Verbraucherinnen und Verbraucher sollten insofern mit diesem Volumen haushalten und die Gefäße ausschließlich mit lizenzierten Verkaufsverpackungen aus Aluminium, Kunststoff, Verbundstoffen und Weißblech befüllen“, so die Niederlassungsleiterin weiter. Das gilt ab Januar auch für die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeine Weißenthurm. Die sogenannten „stoffgleichen Nichtverpackungen“ – etwa das Küchensieb aus Kunststoff, das Sandkastenförmchen aus Plastik, die Klobrille oder die Bratpfanne – gehören dann wieder in die Restmülltonne.

Für eine erste Eingewöhnungsphase ist es übrigens gestattet, weiterhin Gelbe Säcke neben die neuen Behälter zu stellen. „Zum Jahreswechsel fallen besonders viele Verpackungen an, deshalb drücken wir bis Ende Februar noch ein Auge zu“, ergänzt Muth.

Mit der Einführung der Gelben Tonne weist PreZero nochmal nachdrücklich darauf hin, dass auf gar keinen Fall Elektrogeräte in die Behälter gelangen dürfen. Falsch entsorgte Batterien und Akkus verursachen quasi täglich Brände in Sortieranlagen oder Sammelfahrzeugen und bringen so Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Einsatzkräfte potentiell in Lebensgefahr.

Pressemitteilung PreZero

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