Allgemeine Berichte | 28.07.2020

Gesundheitsamt rät: Nach Wanderungen Kleidung und Körper nach Zecken absuchen

Kreis gehört nicht zu den FSME-Risikogebieten

Kreis Ahrweiler. Der Kreis Ahrweiler lädt mit seinen vielfältigen Wandermöglichkeiten zu ausgedehnten Streifzügen durch die Natur ein - allerdings haben auch die Zecken gerade Saison. Zwischen Frühjahr und Herbst steigt die Gefahr, sich durch Zeckenstiche mit Krankheitserregern zu infizieren.

Zu den durch Zecken übertragenen Krankheiten gehörten vor allem die Borreliose (Lyme-Krankheit) und die Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME).

„Der Kreis Ahrweiler gehört nicht zu den FSME-Risikogebieten“, erklärt Dr. Stefan Voss, Leiter des Gesundheitsamts. Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht regelmäßig entsprechende Listen.

In ganz Rheinland-Pfalz ist demnach nur ein einziger Kreis als Risikogebiet ausgewiesen. Im Land gilt außerdem eine Meldepflicht für Lyme-Borreliose: 2019 wurden im Kreis Ahrweiler 32 Fälle gemeldet, 2018 waren es 31 Fälle.

Diese Zahlen liegen deutlich unter dem Mittelwert von 41 Fällen, bezogen auf die vergangenen acht Jahre. Generell ist Wachsamkeit im Zusammenhang mit Zecken ratsam. „Nach Aufenthalten im Grünen sollten Kleidung und Körper nach Zecken abgesucht und diese rasch entfernt werden“, rät Dr. Stefan Voss.

Der beste Schutz gegen einen Zeckenstich ist Kleidung, die den Körper sowie Beine und Füße bedeckt. Daher ist darauf zu achten, bei Waldspaziergängen möglichst lange Kleidung, Strümpfe sowie feste Schuhe zu tragen.

Bei der Entfernung einer Zecke ist wichtig, dass der Zeckenleib nicht gequetscht wird, da sonst Krankheitserreger in den Menschen gedrückt werden.

„Am besten ist es, die Zecke gerade herauszuziehen oder leicht zu drehen, eine bestimmte Richtung ist dabei nicht notwendig“, erklärt das Gesundheitsamt. Als Hilfsmittel könne zum Beispiel eine spitze Pinzette oder eine spezielle „Zeckenkarte“ dienen.

Pressemitteiluing

Kreisverwaltung Ahrweiler

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Kommentare
30.07.202010:25 Uhr
Ute Fischer

Die beim RKI gemeldeten Borreliose-Fälle sind nicht nur in Rheinland-Pfalz ein Bruchteil dessen, was wirklich an Borreliosen beim Arzt auftauchen. Man sieht das an den abgerechneten Diagnosen. 1.185 wurden im Jahr 2019 offiziell gemeldet. Von Ärzten abgerechnet wurden aber 16.110. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

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