Waldbrandgefahr durch Trockenheit und Hitze
Kreis ruft Bürger zu Vorsicht auf
Kreis Ahrweiler. Die Brandgefahr in den heimischen Wäldern ist nicht gebannt: Der Deutsche Wetterdienst hat wegen der anhaltenden Trockenheit und der extremen Temperaturen in dieser Woche für den Landkreis Ahrweiler die dritte von fünf Warnstufen (mittlere Gefahr) ausgerufen. Der sogenannte Graslandfeuerindex könnte auf die zweithöchste Stufe vier (hohe Gefahr) steigen, warnt die Kreisverwaltung und ruft die Bürgerinnen und Bürger zu verantwortungsbewusstem Verhalten auf. So gilt in Rheinland ein ganzjähriges Rauchverbot in Wäldern. Auch aus Fahrzeugen sollten keine brennenden Gegenstände wie Zigarettenstummel oder Streichhölzer weggeworfen werden. Im Wald oder in Waldnähe sollte kein offenes Feuer entzündet werden. Fahrzeuge sollten nur auf ausgewiesenen, möglichst asphaltierten Parkplätzen abgestellt werden. Zufahrtswege für Rettungskräfte sollten unbedingt freigehalten werden. Wer einen Brand oder Rauch im Wald bemerkt, sollte sofort die kostenfreie Notrufnummer 112 anrufen und möglichst genau beschreiben, wo es brennt, wie groß das Feuer oder die Rauchentwicklung ist, was genau brennt – zum Beispiel Baumkronen oder das Gras – und ob Menschen in Gefahr sind. Vor einem Waldbesuch kann auch die App „Hilfe im Wald“, erhältlich für Android- und Apple-Geräte, heruntergeladen werden. Die App zeigt alle Rettungspunkte in der Umgebung an. Feuerwehr und Rettungskräfte können sich im Gefahrenfall anhand der Rettungspunkt-Nummer orientieren, falls die Beschreibung des eigenen Standorts schwerfällt. Die kreisangehörigen Kommunen seien mit ihren Feuerwehren für die Wald- und Flächenbrandgefahr sensibilisiert und für den Ernstfall vorbereitet, so die Kreisverwaltung.
