Geduldfäden und Stresskiller für den Bürgermeister
Kreisstadt-Möhnen ließen es in der „Rathaus-Klinik“ krachen
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Eine Rathauseroberung würde in wohl so ziemlich jeder anderen Konstellation zumindest als Affront angesehen, ist an Weiberdonnerstag jedoch eine überaus willkommene Abwechslung mit langer Tradition.
Ein bunter Ausdruck von rheinischer Lebenslust. Denn all das trifft zu, wenn einmal per Anno die Möhnenvereine aus dem Gebiet der Kreisstadt das Rathaus in Beschlag nehmen und in einen jecken Wieverpalast verwandeln. Dem konnten sich auch diesmal weder Bürgermeister Guido Orthen, noch der erste Beigeordnete Peter Diewald und die verschiedenen Ortsvorsteher entziehen. In Anlehnung an den „Patient Stadt“, der nach der Flut immer noch an vielen Stellen „therapiert“ werden muss, hatte sich der Rathaussaal in eine jecke Klinik verwandelt – mit den Stadtspitzen als Chefärzte. Frei nach dem Motto „Mer fiere bis d´r Arzt kütt“. Wie es bewährter Brauch ist, wurden die Möhnen von Guido Orthen in Reimform begrüßt.
„Die Wiederbelebung ist uns gelungen“
„Seit die Ahr wütend in einer Nacht, das Stadtgebiet hat zum Patienten gemacht, doktern wir emsig von früh bis spät – da wird verbunden, verarztet und genäht. Von der Intensiv- auf die Normalstation, die Reha planen wir schon. Trotz schwerem Eingriff am offenen Herzen, verlernt man im Rheinland nie das Scherzen. Die Wiederbelebung ist uns gelungen, nun wird fleißig die Heilung besungen. Ein Pflästerchen hier, ein Sälbchen dort – so langsam gehen die Schrammen fort.“ So viel Wortgewandtheit, das war ganz nach dem Geschmack der Möhnen, die unter anderem aus Ramersbach, Ahrweiler, Gimmigen, Heimersheim und Walporzheim in die Rathaus-Klinik gekommen waren. Und zwar nicht mit leeren Händen! Es wurden jede Menge Orden und Gastgeschenke verteilt. So hatte die Ahrweiler Obermöhn Iris Söller-Münch dem Bürgermeister einen schicken Bauhelm mitgebracht, um beim Gang durch die Niederhut ob der vielen dortigen Baustellen nicht verletzt zu werden. Lob gab es aber auch, dankten die Ahrweiler Möhnen doch für den toll sanierten Ahrtor-Friedhof, dessen Aussegnungshallendach aus Sicht der Möhnen stark an eine Narrenkappe erinnert – sehr zur Freude der jecken Wiever. Neben vielen weiteren Ehrengaben hatten die Walporzheimer.
Von der Ahrweiler Obermöhn Iris Söller-Münch gab es für Bürgermeister Guido Orthen einen jecken Bauhelm.
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