Kulturelles Erbe der Stadt: Kunstwerke kommen nach und nach zurück
Temporäres Museumsdepots in der Niederhutstraße 21 eingerichtet - Hier wird auch Restaurierung von flutgeschädigten Objekten sichtbar gemacht
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bei der verhängnisvollen Ahrflut im Juli 2021 sind auch viele Kunstwerke, die für die Kreisstadt von hohem kulturhistorischen Wert sind, stark beschädigt worden. Ein Ort des Geschehens war auch die Marktplatz-Tiefgarage in Ahrweiler, wo in dieser Zeit rund 2000 Objekte der städtischen Sammlung eingelagert waren. Die im Rahmen einer Notbergung geretteten Objekte wurden bundesweit an Museen und Archive in Karlsruhe, Trier, Mainz und Köln verteilt. Hier wurden sie durch Restauratoren direkt erstversorgt, erhielten dort „Asyl“ und werden seitdem nach und nach in Restaurierungsmaßnahmen übergeben. Damit die ersten restaurierten Kulturgüter wieder in ihre Heimat zurückkehren können, wurden in der Niederhutstraße 21 Räume für ein temporäres Museumsdepot angemietet hat. Diese räumliche Lösung wird gefördert durch Gelder aus dem Wiederaufbaufonds mit finanzieller Unterstützung des Bundes und der Länder.
Doch das temporäre Museumsdepot soll künftig mehr sein als eine reine Lagerstätte oder eine Zwischenstation für professionell restaurierte Kunstwerke. Im wahrsten Wortsinne sollen die all die Arbeiten in den Räumlichkeiten an der Niederhutstraße auch sichtbar gemacht werden. Einheimische oder Touristen sollen hier künftig die Chance erhalten, durch die großen Schaufenster den Fachleuten bei ihren Restaurationsarbeiten zuzuschauen.
So wird sich etwa ab der zweiten Juniwoche eine junge US-Amerikanerin einen Arbeitsplatz in den Räumlichkeiten der Niederhutstraße 21 einrichten und historische Objekte aus Porzellan, Glas und Keramik reinigen und bearbeiten. Kacey Green ist Studierende an der Universität Delaware und hat sich bereit erklärt, ein für ihr Studium erforderliches Auslandspraktikum im Ahrtal durchzuführen. Dieses Auslandspraktikum, das für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler kostenlos ist, wird unterstützt durch das Winterthur/University of Delaware Program in Art Connservation, angeregt und unterstützt durch Prof. Martin Brückner, dem Direktor des Winterthur Program in American Material Culture.
Prof. Brückner hatte im Juli 2022 Bad Neuenahr-Ahrweiler zusammen mit fünf Studierenden seiner Universität für eine Woche besucht und im Museumscontainer hinter dem Weißen Turm geholfen, die Museumsstücke vom Schlamm zu befreien. Neben dieser Arbeit halfen Brückner und sein Team dabei, Hilfe suchende Bürger in Bezug auf ihre beschädigten Kunstwerke zu beraten. Damals wurde die Idee geboren, Studierenden der Studienrichtung Material Culture der Universität Delaware ein „internship“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu ermöglichen.
Kacey Green hat nun dieses Angebot aufgegriffen und wird über zwei Monate die kuratorische Arbeit der Stadtverwaltung zu unterstützen.
Pressemitteilung der Stadt
Bad Neuenahr-Ahrweiler
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