Verein plus/minus 60 aktiv e.V. Untermosel ging auf Reisen
Kurzweiliger und informativer Ausflug in die Lüneburger Heide
Kobern-Gondorf. 44 Reiselustige des Vereins plus/minus 60 aktiv e.V. unternahmen jüngst eine Fahrt nach Lüneburg. Auf dem Weg zum Ziel konnten die Teilnehmer das vom Organisationsteam vorbereitete und reichhaltige Frühstück zu sich nehmen, das mit einem Glas Sekt abgerundet wurde.
Nach dem Abendessen konnten die Mitreisenden an einer abendlichen Stadtführung durch die Salz- und Hansestadt Lüneburg teilnehmen. Viel Wissenswertes über Lüneburg wurde den Teilnehmern vermittelt. Unter anderem wurde ihnen die Geschichte der Salzgewinnung, die für den Reichtum der Stadt im Mittelalter sorgte, näher gebracht.
Im historischen Viertel zwischen dem Salzmuseum und dem Lüneburger Kalkberg, einem Naturschutzgebiet um einen Salzstock, stehen viele Gebäude aufgrund des jahrhundertelangen Abbaus schief.
Faszinierende Technik
Am zweiten Tag führte der Weg zum Schiffshebewerk in Scharnebeck. Es ist ein Besuchermagnet der besonderen Art, ein beeindruckendes Bauwerk. Das Doppelsenkrechtschiffshebewerk ist eines der größten der Welt. Mit einem „Riesenfahrstuhl“ werden Fahrgastschiffe in einem von zwei riesigen Stahltrögen von der flachen Elbmarsch über eine Höhe von 38 Meter auf den Geestrücken der Lüneburger Heide gehoben. Eine geniale Technik. Das Bauwerk wurde 1974 als das größte der Welt erbaut. Nach langer Planung schufen die Ingenieure in knapp achtjähriger Bauzeit den „Elbe-Seiten-Kanal“. Die Verbindung zwischen Elbe und Mittellandkanal wurde damit verwirklicht.
Am dritten Tag stand eine Kutschfahrt durch die Lüneburger Heide auf dem Programm. Wenn die Heide blüht, erstrahlt Deutschlands ältestes Naturschutzgebiet, in schönster Farbenpracht. Mangels Regen in diesem Jahr konnten die Reiseteilnehmer diese Aussage nicht ganz bestätigen. Die Heide blühte bei ihrem Besuch nur spärlich. Dies hatte allerdings keine negative Auswirkung auf die Stimmung. Die Kutschfahrt, die von Undeloh rund um den Wilseder Berg und durch das schöne Museumsdorf führte, war trotzdem interessant und sehr abwechslungsreich. Ein schönes Erlebnis, die einzigartige, malerische Heidelandschaft von der Pferdekutsche aus zu erleben.
Begegnungen mit Exoten
Am vierten Tag fuhr die Gruppe in den Serengeti-Park Hodenhagen. Dieser zweitgrößte Freizeitpark der Lüneburger Heide ist ein Muss für jeden Heide-Besucher.
Faszinierende Abenteuer, Aktion und Spannung sorgen für einen tollen Urlaubstag im Serengeti-Park für Jung und Alt. Die Besonderheit: Man kann mit dem eigenen Auto oder mit einem Serengeti-Bus durch den Park fahren. Bei der Serengeti-Safari kann man freilaufende, exotische Tiere wie Löwen, Tiger, Giraffen, Bisons, Nashörner, Kamele, Zebras, Antilopen, Gnus, Watussis und viele mehr aus nächster Nähe beobachten. Ein tolles Erlebnis, als eine Giraffe den Kopf durch die Bustür steckte oder ein Nashorn angestampft kam.
Die Serengeti-Safari ist in 16 Wild-Areale unterteilt, in der die Tiere in einer naturnahen Umgebung leben.
Außerdem verfügt der Serengeti-Park über 40 Fahrattraktionen. Die Attraktion für einige der Teilnehmer waren die Black Mamba Jetboats. Der Mut, besonders der über 80-jährigen Teilnehmer, war zu bewundern. Mit den Jetboats, den wendigen und wasserstrahlbetriebenen Booten, fuhren sie in einer atemberaubenden Geschwindigkeit und schnellen 360-Grad-Wendungen über den See. Zum Abschluss im Park trafen sich alle noch zu Kaffee und Kuchen. Es war ein schöner und erlebnisreicher Tag.
Fachwerkidyll
Am fünften Tag hieß es, wieder die Koffer zu packen und die Heimreise anzutreten. Auf der Rückreise machten die Teilnehmer noch einen Zwischenstopp in der Residenzstadt Celle. Celle gilt als südliches Tor zur Lüneburger Heide und ist ein Ort mit einer pittoresken Altstadt mit über 400 Fachwerkhäusern und einem Schloss. In Celle steht das größte zusammenhängende Fachwerkensemble Europas.
Von Celle aus fuhr man, einen Zwischenstopp eingelegt, wieder zurück an Rhein und Mosel.
Fazit: Es war eine schöne, kurzweilige und interessante Reise.
