Stromfressende Quecksilberdampf-Leuchten ausgetauscht
LED senkt Energiekosten um gut 90 Prozent
Vier Münstermaifelder Straßen umgerüstet
Münstermaifeld. Auf der Münstermaifelder Klotzbahn sowie in der Bahnhof-, Kurfürst-Balduin- und Keltenstraße sind die alten Quecksilberdampf-Leuchten jetzt verschwunden. Die Stromfresser wurden durch energiesparende LED-Technik ersetzt. Auf zusammen zwei Kilometer Straßen wurden bei insgesamt 59 Lampen die Leuchtköpfe ausgetauscht. Dafür gab es 31 Prozent Förderung aus „BMU“-Mitteln.
Gleichzeitig wurden auch defekte Masten(teile) erneuert. In der Keltenstraße und auf der Klotzbahn sorgen Mastenverlängerungen jetzt für eine bessere Ausleuchtung. Die Umstellung auf LED beschert eine jährliche Stromeinsparung von 37.602 Kilowattstunden; damit ist mit einer durchschnittlichen Einsparung von 91 Prozent der Energiekosten zu rechnen. Der CO2-Ausstoß verringert sich um immerhin 22 Tonnen im Jahr.
Die Gesamtkosten für die Maßnahme (mit Austausch aller defekten Teile/Maste) betragen circa 37.600 Euro. Maximal 11.117 Euro gibt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit als Förderung dazu.
Das Bundesumweltministerium initiiert und fördert mit der nationalen Klimaschutzinitiative seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemission leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Die Förderprogramme werden hierbei vom Projektträger Jülich als Partner der öffentlichen Hand in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik umgesetzt.
Pressemitteilung Verbands-
gemeindeverwaltung Maifeld
