Bürgermeister Helmut Probst feierte 50. Dienstjubiläum
Landrat Manfred Schnur überreichte die Dankesurkunde der Ministerpräsidentin
Cochem. Es ist schon etwas Außergewöhnliches, wenn man auf 50 Jahre Dienst am Bürger als Verwaltungsbeamter zurückschauen kann und einem für diese Zeit auch noch ein besonders engagiertes und kreatives Wirken attestiert wird. Diesen Inhalt bezüglich einer hohen Wertschätzung hatte jedenfalls jene Laudatio, die Landrat Manfred Schnur zu Ehren von Bürgermeister Helmut Probst bei der jüngsten Verbandsgemeinderatssitzung im Rahmen einer Feierstunde formulierte.
Hierbei wäre der Kreischef nach eigenen Worten auch noch gern auf die einen oder anderen Verdienste mit zukunftsweisender Grundlage des mittlerweile in seiner dritten Amtszeit befindlichen Probst eingegangen, musste dahingehend allerdings passen, da eine Aufzählung laut Schnur wohl den zeitlichen Rahmen der Zeremonie gesprengt hätte. Trotzdem nannte der Landrat in diesem Zusammenhang die beiden Fusionen, die Helmut Probst zu bewältigen hatte - und was ihm auch gelang. Eine besondere Herausforderung für den Bürgermeister sieht Manfred Schnur in der anstehenden Erweiterung des Verwaltungsgebäudes, wo es für ihn gilt, eine Einheit zu schaffen.
Hatte der Ellenz-Poltersdorfer Helmut Probst insgesamt 36 Jahre unter anderem als Abteilungs- und als Büroleiter in der Kreisverwaltung gearbeitet, so begleitet er seit 14 Jahren das Amt des Verbandsbürgermeisters. 14 zum Teil schwierige Jahre, in denen in der Verbandsgemeinde Cochem einiges passiert ist und in denen ein starker und besonnener Probst das Ruder erfolgreich in die Hand nahm. Dabei verlor er laut Schnur aber nie die Bodenhaftung, sondern blieb stets ein bodenständiger Mensch mit engem Kontakt zum Bürger.
Das verschaffte ihm verdientermaßen deren Respekt und Vertrauen. Ergo gibt es laut Landrat auch kaum einen Bürger innerhalb der Verbandsgemeinde, mit denen Helmut Probst nicht per Du ist. Seit 30 Jahren kennen sich Manfred Schnur und Helmut Probst und sind laut Kreischef in dieser Zeit zu engen Freunden geworden. Aus der Hand dieses Freundes erhielt der Bürgermeister dann auch die Dankesurkunde der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
Zahlreiche Dankesworte kamen abschließend auch aus den einzelnen Fraktionen im Verbandsgemeinderat sowie von den Gemeinden. Einen schönen Schlusssatz formulierte der Ellenz-Poltersdorfer Ortsbürgermeister Dietmar Schausten: „Lieber Helmut, du verfolgst deine Ziele gradlinig und vergisst dabei nicht, die Menschen um dich herum mitzunehmen.“
Am 17. Juli 1949 geboren, besuchte Helmut Probst von 1956 bis 1964 die Volksschule in Ellenz, ehe er die Handelsschule von 1964 bis 1966 absolvierte. Als Verwaltungslehrling startete er seinen beruflichen Werdegang dann 1966 bei der Kreisverwaltung Cochem-Zell. Dieser blieb er bis 2002, nur unterbrochen vom Grundwehrdienst von 1969 bis 1970, treu. In dieser Zeit arbeitete er sich vom Verwaltungsangestellten in der Abteilung Sicherheit und Ordnung nach diversen, mit sehr guten Noten bestandenen Prüfungen ab 1974 bis 2002 zum Oberamtsrat und zum Schluss zum Leiter der Abteilung Wirtschaftsförderung/Strukturentwicklung nach oben.
In dieser Zeit war er überdies in verschiedenen Abteilungen der Kreisverwaltung tätig. Ab 1. März 2002 wurde Helmut Probst dann zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Cochem gewählt, ein Amt, das er bis heute in seiner dritten Amtszeit mit großer Zufriedenheit der Bürger ausübt. Auch das politische Ehrenamt lag Helmut Probst immer am Herzen. Hier sind seine Tätigkeit als Mitglied des Verbandsgemeinderates Cochem-Land von 1974 bis 1981, sein Amt als Dritter Beigeordneter der Verbandsgemeinde Cochem-Land von 1981 bis 1984 und als Erster Beigeordneter von 1984 bis 2002 hervorzuheben. Zudem war er von 1994 bis 2002 Ellenz-Poltersdorfer Ratsmitglied. Sein Hobby ist das Singen im örtlichen Männergesangverein. TE
