Dedenbacher St. Matthias - Pilger feierten kleines Jubiläum

Lebendige Erinnerung an die St. Matthias Bruderschaft

Gruppe wandert bereits seit 2002 zum Apostelgrab nach Trier

Lebendige Erinnerung
an die St. Matthias Bruderschaft

Die pilgernden Wanderer aus Dedenbach haben ihr Ziel erreicht: Die Abtei St. Matthias in Trier. Foto: privat

30.05.2016 - 17:10

Dedenbach. Kürzlich pilgerten, beziehungsweise wanderten wieder eine Dame und sieben Herren aus Dedenbach, Rodder und Königsfeld nach Trier zum Apostelgrab in der St. Matthias Abtei. Seit 2002 war dies der 15. Gang, womit ein kleines Jubiläum gefeiert werden konnte. Die Pilger erinnern mit der Wanderung nach Trier an die St. Matthias Bruderschaft, die bis in die 80er Jahre des 19. Jahrhunderts in Dedenbach von großer Bedeutung war. Motivation sind aber natürlich auch die sportliche Herausforderung und die Freude an dem Naturerlebnis. Franz-Josef Schmitz, Rainer Breuer und Wilfried Maur haben an allen Touren teilgenommen. Als besondere Anerkennung erhielt Manfred Meier von Pilgerpfarrer Bruder Athanasius eine Kerze für seinen zehnten Gang zum Apostelgrab. Mit dabei waren auch Heinz Adams, Heinz-Georg Maur, Rolf Breuer, Ursula Maur sowie Andreas Wolter, der sich um den Transport des Gepäcks kümmerte.


Pilgerpfarrer Bruder Athanasius empfing die Dedenbacher und führte sie unter dem Geläut der Glocken an das Matthiasgrab. Anschließend feierte die kleine Gruppe mit ihm in der Krypta eine heilige Messe, an der auch die ehemaligen Mitpilger Gerhard Michels und Erwin Nohles teilnahmen. Erstmals verabschiedete Peter Fassbender die Wanderer in der Frühe mit Trompetenklängen. Eine Stunde nach Abmarsch kamen sie auf dem Fuchskopf bei Schelborn an, wo sie vor vier Jahren einen Gedenkstein für die vorangegangenen Pilger errichtet hatten. Über Hochacht und Adenau gelangte die Gruppe nach Barweiler, dem ersten Etappenziel. Weitere Übernachtungen erfolgten in Mehren, im Kloster Himmerod und dem kleinen Örtchen Dodenburg. Unterwegs gab es viel zu sehen: das Weinfelder Maar (Totenmmaar) mit seiner Kapelle, das Schalkenmehrener Maar, das Liesertal, Manderscheid mit seinen Burgen, das Tal der Kleinen Kyll und ein uriger Abschnitt des Salmtals. Etwa 140 Kilometer waren bis Trier zurückzulegen.

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Kommentare
Frank Pilz:
Tolle Gemeinschaft von euch Lehrer und Schüler! bitte lasst Euch nicht entmutigen....
Gabriele Friedrich:
@Frau Wolf, Sie können hier über den Verlauf "Brandschutz" lesen. ( Google ) nonnenwerth-hintergrundinformationen" Aktuelles gibt es auch auf der Website der Schule. Ich weiß nicht, wer sich alles für die Insel interessierte. Mir liegt diese Insel sehr am Herzen und ich kann es nicht leiden, das...
Gabriele Friedrich:
@Frau Kämmerich/ [ Zitat ] 4 von den 7 Beiträgen sind von Ihnen Honi soit qui mal y pense [ Zitat Ende ] Nun sind es 5 Beiträge.*** Beiträge sind dazu da, das man darauf anworten kann. Wenn Sie natürlich keine Argumente haben und einfach irgendetwas behaupten, dann sind Ihre Beiträge nur dazu da,...
K. Schmidt:
Zum Glück baut der Franzose seine Atomenergieproduktion noch weiter aus. Das der doofe Deutsche seine Energiewende gemäß dem alten Motto "Strom kommt aus der Steckdose" nur auf der Verbraucherseite nach oben schrauben will, jeder neuen Energieproduktion aber Steine in den Weg legt wo es nur geht, könnte...
Gabriele Friedrich:
@S. Schmidt/ Der langjährige AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen kehrt der Partei den Rücken. Er werde sein Amt niederlegen und die AfD verlassen, bestätigte Meuthen am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Zuvor hatten WDR, NDR und das ARD-Hauptstadtstudio berichtet. Meuthen sprach gegenüber...
S. Schmidt:
Und der Bundesgesundheitsminister, Hr. Lauterbach (SPD), macht dass, was der AfD weithin unterstellt wird, er äußert sich, auf Nachfrage einer Journalistin, in der Bundespressekonferenz wie folgt: Rechte von Genesenen spielen „gar keine Rolle“! Dieser freiheitsfeindliche, undemokratische, ausgrenzende...
Egon aus dem schönen Andernach:
@Gabriele Friedrich vom 26.01.22 Danke Frau Gabriele Friedrich. Sie sprechen mir aus dem Herzen. Ich beobachte das „Treiben“ der AFD leider schon länger. Leider, sehr leider, ist es auch in unseren schönen bunten Stadt in Andernach angekommen. Da kann ich nicht ruhig sein und muss mich, wie Sie auch,...
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