Allgemeine Berichte | 06.02.2018

Vorsitzender des BDK fordert Ende des Cannabis-Verbots

Legalisierung von Cannabis: Regulieren statt kriminalisieren

Gebt das Hanf (kontrolliert) frei – Ende der Kriminalisierung überfällig

Symbolbild. Foto: herbalhemp / pixabay

Mainz. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz, hat sich für die Legalisierung von Cannabis ausgesprochen. Dazu äußert sich Katharina Binz, drogenpol. Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion:

„Wir sollten uns ehrlich machen in der Debatte um Cannabis. Die Kriminalisierung des Cannabis-Konsums verstopft Strafverfolgungsbehörden unnötig und verhindert wirksamen Jugendschutz.

Der Dealer fragt nicht nach dem Personalausweis. Durch die Abgabe nur in lizensierten Geschäften für Erwachsene ab 18 Jahren kann der eigenverantwortliche Umgang – ähnlich dem Alkoholkonsum – ermöglicht und durch Prävention, Aufklärung und Suchthilfe ergänzt werden. So wären Konsumenten und Konsumentinnen nicht dazu gezwungen, sich ins kriminelle Milieu zu begeben, wo sie schnell mit härteren Drogen in Kontakt kommen können.“

Binz verweist auf den Entwurf des Cannabiskontrollgesetzes der GRÜNEN Bundestagsfraktion, der bereits seit 2015 vorliegt: „Wir fordern nicht nur die Legalisierung von Cannabis, sondern haben konkrete Regelungen vorgeschlagen, wie eine kontrollierte Abgabe funktionieren kann. Es liegt nun an der künftigen Bundesregierung, sich ernsthaft mit diesem Thema zu befassen.“

Mehr Informationen zum Gesetzentwurf der GRÜNEN Bundestagsfraktion gibt es unter: www.gruene-bundestag.de/drogen-sucht/vernunft-statt-ideologie-13-06-2017/seite-1-vernunft-statt-ideologie.html

Pressemitteilung BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Symbolbild. Foto: herbalhemp / pixabay

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