Lesung zur Kraft des Grübelns
Lesung in Rheinbach: Judith Werner über Grübeln und Selbstreflexion
aus Rheinbach
Judith Werner las im Rheinbacher Coach House aus ihrem Buch „Besser Grübeln“ und begeisterte das Publikum mit persönlichen Anekdoten und praktischen Tipps zum Umgang mit Grübelgedanken. Die Veranstaltung im Rahmen des Frauenmonats bot spannende Einblicke in das eigene Denken.
Rheinbach. Das Coach House in Rheinbach bietet Vereinen und Lesebegeisterten immer wieder Raum für tolle Veranstaltungen. Die Lesung mit Judith Werner aus Bonn, die vom Verein RHEINBACH LIEST in Kooperation mit „Frauen stärken Frauen“ im Rahmen des Frauenmonats März organisiert wurde, begeisterte das Publikum. Viele Frauen aus Rheinbach, aber auch aus dem Umland, hat das Thema Grübeln und Gedankenkreisen angesprochen. Johanna Conner, die den Frauenmonat in Rheinbach organisiert hat, äußert sich begeistert: „Das Thema passt super zu unserem Monat. Ich freue mich, dass ich dabei sein kann.“
Der Abend begann mit einem Interview, geführt von Melanie Kriegel, die sehr humorvoll und aktiv durch den Abend führte. Die Interviewfragen beantwortete die Autorin sehr nahbar und unterhaltsam. Auch die Lesung war locker und entlockte dem Publikum den einen oder anderen Lacher. Judith Werner ließ auch ein paar persönliche Erfahrungen zu kleinen Alltagsbeobachtungen einfließen. So erhielten die Zuhörer spannende Einblicke in Situationen, die das Nachdenken über das eigene Denken plötzlich spannend machen. Nicole Denke, ebenfalls vom Verein RHEINBACH LIEST zeigte sich begeistert: „Toll, dass die Veranstaltung so gut gefüllt ist und das Publikum Spaß hat.“
Judith Werner selbst freute sich über den Standort Rheinbach: „Bisher hatte ich leider noch keine Lesung so nah bei mir in der Umgebung. Da ich in Bonn wohne, bot sich Rheinbach natürlich an. Ich komme gerne zurück – es war ein inspirierender Abend.“
Zentraler Inhalt und persönliche Einblicke rund um das Thema Grübeln
Ein zentraler Teil war aus dem dritten Kapitel ihres Buches: „Die Liebe in Zeiten des Grübelns: wie wir uns das Leben schwerer machen, als es sein müsste“. Judith Werner zeigte den Zuhörer*innen, wie schnell Menschen in gedankliche Schleifen geraten, besonders in Beziehungen und alltäglichen Situationen. Sie verdeutlichte, dass Grübeln oft dazu führt, dass wir uns selbst unnötig unter Druck setzen oder einfache Entscheidungen komplizierter machen, als sie wirklich sind.
Mit lebendigen Beispielen und persönlichen Anekdoten aus Alltag und Beruf machte Werner deutlich, wie man das eigene Grübeln erkennen und produktiv nutzen kann, statt sich davon ausbremsen zu lassen. Für das Publikum war es spannend zu erleben, wie selbst kleine Situationen im Alltag uns auf Gedankenwege bringen, die uns viel über uns selbst verraten. Fazit: Man darf auch gerne mal übers Nachdenken nachdenken.
Positive Resonanz von Publikum und Veranstaltern zum Abend
Auch der Besitzer des Coach House, Hans-Georg Mostert, zeigte sich begeistert: „Der Raum war voll, die Lesung sehr locker und publikumsnah – genau so wünscht man sich solche Abende.“
Eine Teilnehmerin brachte die Stimmung des Abends so auf den Punkt: „Der Abend war sehr kurzweilig und unterhaltsam. Ich fand es richtig schön, dabei zu sein.“ Judith Werner ergänzte abschließend: „Übers Grübeln reden – das klingt zunächst vielleicht ungewöhnlich. Dabei ist es richtig spannend, über das eigene Denken nachzudenken. Ich habe mich sehr gefreut, wie viele Menschen Lust hatten, sich darauf einzulassen. Es war ein ausgesprochen schöner Abend, und es war sehr bereichernd, mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Der Austausch mit den Gästen hat mir neue Perspektiven eröffnet.“
Dankbarkeit für Spenden und Ausblick auf weitere Lesung
Dank der tollen. Besucherzahl konnte außerdem ein schöner Betrag für eine Spende erzielt werden: Diese geht im Rahmen der Initiative „Frauen stärken Frauen“ an das MutterKind Haus Villa Frida 2, eine Einrichtung der Gesellschaft für systemische Familienhilfe. „Wir freuen uns sehr, den Müttern mit ihren Kindern dort eine Freude bereiten zu können“, betonten die Veranstalter des Vereins.
Kleiner Spoiler zum Schluss: Judith Werner wird wiederkommen – diesmal mit einer überraschend anderen Lesung.
