Allgemeine Berichte | 13.12.2017, 11:59 Uhr

Weihnachtsmarkt in Fritzdorf mit individuellen Angeboten

Lichterglanz und Budenzauber im Dorf des Goldbechers

Tradition, Jugendarbeit und ein attraktives Programm erwarteten die Besucher

Maja Rech, Rita Kiss, Rektorin Martina Linten und Markus Taschinger (v.l.) nahmen gerne Gebote für den geschmückten Tannenbaum an.  CEW
154

Wachtberg-Fritzdorf. Einen traditionellen Weihnachtsmarkt des Drachenfelser Ländchens erlebten die Besucher des Fritzdorfer Dorfplatzes am zweiten Wochenende im Advent. Für den Samstag und Sonntag hatten die Organisatoren wochenlang vorbereitet, geplant und mit angepackt. So war ein individuelles Angebot zusammengekommen, das für jeden etwas Passendes bot. Von warmen Mützen und Schals über originelle Weihnachtsdekoration bis zu selbstgebackenen Plätzchen von Schule und Kindergarten reichte das Angebot der klassischen Waren.

Nicht ganz alltäglich waren die Angebote des Jugendtreffs Fritzdorf, der mit den kleinen, mittelgroßen und jugendlichen Gästen des Marktes Mandalas malte, bastelte, Gesellschaftsspiele spielte und mit dem Tischkicker für Furore sorgte.

Auch viele Anwohner öffneten ihre Türen und Tore und zeigten adventlich passende Handarbeiten und originelle Dekorationen zum Bestaunen und Kaufen. Für ungewöhnlichen kulinarischen Genuss sorgte René Krüger, dessen Tor ebenfalls weit offen stand. Mit einem Räucherofen, dem dazu passenden Lachs und schmackhafter Forelle gönnte er den Besuchern nicht nur einen Einblick in die Kunst des Räucherns, sondern auch ungewöhnliche Geschmacksnuancen, die nicht auf jedem Markt zu finden sind.

Familiär und individuell

„Ich komme jedes Jahr extra aus Köln hierher“, berichtete Andreas Schneider, der neben dem Stand mit leckerer Erbsensuppe aus der Gulaschkanone die angenehme Atmosphäre genoss. „Ich finde den Markt hier angenehm, nicht so kommerziell, eher familiär“, erklärte er seine Motivation, den weiten Weg auf sich zu nehmen. Tatsächlich fand man unter den Anbietern wenige kommerzielle Angebote, dafür aber eine Menge sehr individuelle Buden und offene Tore wie handgearbeitete Holzdekorationen und stilvolle Lichter mit einfachen, aber wirkungsvollen Verzierungen. Auch Speis und Trank kamen nicht zu kurz. Hier kamen die Liebhaber der klassischen Pommes und Wurst ebenso auf ihre Kosten wie die Freunde der fein abgestimmten Liköre, vielfältiger Honigsorten und hausgemachten Marmeladen oder Gelees. Für die Kinder kam an beiden Markttagen gegen 17 Uhr der Nikolaus und zauberte vor allem den jüngsten Besuchern ein staunendes Lächeln ins Gesicht.

Eine ungewöhnliche Tombola

Auch klassisches Handwerk konnte man am Samstag bestaunen, als der Hufschmied kam und den Neugierigen seine faszinierende Arbeit vorstellte. Viele schöne Erinnerungen lockte Paul Schmitz bei einem Mitsingkonzert in die Gegenwart der Besucher, die sich gerne beteiligten. Der Kindergarten des Ortes versorgte die Gäste mit warmem Kakao oder Eierpunsch, während die Schule am Wald eine besondere Tombola anbot. Die Kinder hatten einen kleinen Weihnachtsbaum mit hübsch gearbeiteten Pompons geschmückt. Das Gewicht dieses Weihnachtsbaums durften die Gäste gegen einen kleinen Obolus schätzen. Derjenige, der mit seinem Einzelgebot dem tatsächlichen Gewicht am nächsten kam, durfte den Baum mit seinem originellen und zum Fest passenden Schmuck am Sonntag um 17 Uhr sein Eigen nennen. Weitere Highlights boten der Männergesangverein Concordia Fritzdorf, die Ukulelengruppe aus Bonn und das Posaunencorps aus Rheinbach sowie Heinz Nolden mit der klassischen Drehorgel.

Das Angebot des Jugendtreffs Fritzdorf wurde von Kindern aller Altersklassen gerne angenommen, während sich die Eltern auf dem Markt umsahen.

Das Angebot des Jugendtreffs Fritzdorf wurde von Kindern aller Altersklassen gerne angenommen, während sich die Eltern auf dem Markt umsahen.

Maja Rech, Rita Kiss, Rektorin Martina Linten und Markus Taschinger (v.l.) nahmen gerne Gebote für den geschmückten Tannenbaum an. Fotos: CEW

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Vorabrechnung, Nr. AF2026.000438.0, Oktober 2026
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Titel 24H Notdienst
3. musikalische Weinprobe
Heimat aktiv AW
Rund ums Haus
05-Marktbericht 2026
Empfohlene Artikel
Die Kölner Straße in Sinzig fällt als Teil der L 82 in die Zuständigkeit des Landes. Foto: GS
33

Sinzig. Kommunalpolitik ist die Kunst des Machbaren. Sie hat Möglichkeiten, aber auch Grenzen, Haken, Ösen und Fallstricke. Ein Beispiel dafür spielte sich im jüngsten Sinziger Stadtrat beim Tagesordnungspunkt „Antrag der Fraktionen FWG, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, SPD zum Lärmaktionsplan Rheinland-Pfalz: Überprüfung der Lärmbelastung und Beantragung geeigneter Lärmschutzmaßnahmen auf innerörtlichen Landes- und Kreisstraßen“ ab.

Weiterlesen

Schlendern, shoppen, entdecken – auch das gehört zu „Herbstbunt“.  Fotos: DU
47

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das – wie immer passend zur Jahreszeit – unter dem Motto „Herbstbunt“ stehende, dritte Aktionswochenende von Handel, Gewerbe und Gastronomie in der Kreisstadt hatte eine gewisse Duplizität zu „Frühlingsbunt“ Ende März. Während das samstägliche Wetter zuweilen eher an typische April-Verhältnisse erinnerten, dominierte sonntags herbstlicher Sonnenschein. Etwas Positives lässt...

Weiterlesen

Wie die Hospizbewegung Sterbewünschen begegnet
24

Ein Satz, der aufhorchen lässt – und dessen Bedeutung sich erst im Zuhören erschließt: „Ich kann nicht mehr.“ Was braucht ein Mensch, der einen Sterbewunsch äußert? Wie hospizliche Begleitung unterstützen, Lebensperspektiven eröffnen und zugleich Selbstbestimmung achten kann, war Thema bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Hospiz-Vereins Rhein-Ahr. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Weitere Artikel
In Bekond wurden die Siegerweine und -brände gekürt. Hier gratuliert Kammerpräsident Ökonomierat Michael Horper den erfolgreichen Brennerinnen und Brennern.
801

Bei der Landeswein- und Sektprämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz wurden in Bekond die erfolgreichsten Winzerinnen und Winzer sowie Brennerinnen und Brenner ausgezeichnet. Kammerpräsident Ökonomierat Michael Horper, Mittelrhein-Weinprinzessin Jill Rüttgen und Weinmajestät „Burgundia“ Jona Marie Esser aus Ahrweiler überreichten die Urkunden für die Siegerweine und Siegerbrände. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Jochen Tack / Polizei NRW
795

Montabaur/Frankfurt. Am Sonntag, den 25. Oktober 2026, kam es ab etwa 20:30 Uhr zu einer Verfolgungsfahrt von Frankfurt am Main über die A3 in Richtung Köln. Ein mit zwei Personen besetzter VW Polo mit Wiesbadener Kennzeichen sollte nach einem Verkehrsverstoß in Frankfurt einer Kontrolle unterzogen werden. Der Fahrer entzog sich der Kontrolle und flüchtete über die A 3 in Richtung Köln.

Weiterlesen