Allgemeine Berichte | 26.01.2023

Realschule plus Altenahr setzt auf Förderung naturwissenschaftlich-technischer Kompetenzen

MINT-Mobil macht an der Ahrtalschule Station

Schulleiterin Marion Schnitzler bei ihrem Besuch des MINT-Workshops. Foto: privat

Altenahr. Die Digitalisierung unserer Lebenswelt ist seit Jahren in vollem Gange, und Berufe in diesem Sektor werden schon ebenso lange immer zahlreicher. Im Rahmen ihrer Berufsorientierung setzt daher die Realschule plus Altenahr bewusst auf die Stärkung der sogenannten MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Dazu erhielt zuletzt die Klasse 9R Besuch vom MINT-Mobil der Hochschule Koblenz, die Mitglied im deutschen „MINT Zukunft e.V.“ ist. Hochschulprofessor Dr. Johannes Stolz reiste mit einem ganzen Auto voller technischer Ausrüstung nach Gelsdorf und hatte sich einen kompletten Vormittag Zeit genommen, um daraus mit den Schülerinnen und Schülern kleine elektronische Geräte zu bauen. Zuerst wurde der Klassenraum in eine vollständig eingerichtete Lötwerkstatt mit 20 Arbeitstischen umgewandelt, dann ging es an die technischen Grundbegriffe und -bauteile aus dem Reich der Elektronik. Mit diesem Rüstzeug sollten sodann alle Schülerinnen und Schüler Platinen bestücken, um Mini-Ampeln, Taschenlampen, Leuchtkreisel, Powerbanks oder Handylautsprecher zu bauen. Von Koblenzer Studierenden waren die dafür nötigen Bausätze samt Prozessoren, Kondensatoren und Widerständen zuvor extra zusammengestellt worden. Wer diese Elemente entsprechend der Anleitungen richtig auf den Platinen verlötete, erhielt jedes Mal ein kleines technisches Helferlein und durfte dieses im Anschluss für den Hausgebrauch behalten. Bei einem Stromausfall zum Beispiel können die Jugendlichen ihr Smartphone nun mit der selbstgebauten Powerbank laden.

Schulleiterin Marion Schnitzler bei ihrem Besuch des MINT-Workshops. Foto: privat

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