Meckenheimer Kulturtage eröffnet
Malerei, Musik und bildende Kunst
Eröffnungskonzert in der Friedenskirche
Meckenheim. „Ein Europa“ sei nicht nur im musikalischen Programm des Eröffnungsabends der Kulturwochen in Meckenheim festgeschrieben, sagte Bürgermeister Bert Spilles in seiner Eröffnungsrede der 21. Meckenheimer Kulturtage anlässlich des Eröffnungskonzerts in der Friedenskirche am neuen Markt. Auch die präsentierte Musik stamme aus ganz Europa.
Kultur sei ein hohes Gut, Mittel der Kommunikation und eine Möglichkeit, Schnittmengen zwischen der Welt der Kunstschaffenden und des Betrachters zu finden. Kultur baue Brücken und knüpfe Kontakte zu anderen Sichtweisen, sie wecke Neugier und Aktivität. Im politischen Zusammenhang erinnerte er an den Titel der Veranstaltung: „Ein Europa, Kammermusik im 18. Jahrhundert aus Paris, Leipzig, London und Wien“, konträr zu den sich in vielen Ländern bildenden nationalistischen Bewegungen. Das Programm der Kulturtage enthält Theateraufführungen, Ausstellungen, Lesungen und musikalische Akzente ebenso wie gemeinsame Fahrten zu kulturell bedeutenden Stätten.
Im Programm des Abends waren Werke von Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Jean-Philippe Rameau sowie Joseph Bodin de Boismoitier, Johann Christian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn zu hören.
Das komplette Programm der Kulturtage findet man unter www.meckenheim.de. So gibt es beispielsweise am 8. Juni um 12 Uhr am Glockenspiel am Neuen Markt die „Musik zur Marktzeit“. Am 13. Juni um 17 Uhr führt der Heimatverein über den Alten Friedhof an der Bonner Straße und gewährt dabei Einblicke in die teilweise denkwürdige Historie dieses besonderen Bodens in Meckenheim. Verbindungen zwischen der Apfelstadt und der Partnerstadt Lee Mée“ betont das Chorkonzert mitsamt einer Band mit einer Mischung aus Gospel und Popmusik am 15. Juni um 19:30 Uhr in der Friedenskirche am Neuen Markt. Kulturen vereint auch das Mitternachtsfußballturnier in der Wettkampfhalle am Schulcampus am 15. Juni ab 20:30 Uhr.
Foto: Petra Reuter
Foto: Petra Reuter
