Zusammenarbeit der IHA und „Legatio ex Colonia Agrippinensis“
Man-Power und schweres Gerät
Wanderweg zur Burg Thurant wieder begehbar gemacht
Alken. Vor Kurzem wurde der als „Zick-Zack-Pfad“ bekannte Wanderweg, welcher aus dem Alkener Bachtal in Höhe der alten Mühle zur Burg Thurant bergan führt, für Wanderer und Burgbesucher wieder in einen ansehnlichen und gut begehbaren Pfad zurückversetzt. Dem Aufruf von Holger Simonis aus dem Ort folgten Mitglieder der „Interessengemeinschaft Historisches Alken“ (IHA) und vonseiten der Burgverwaltung trafen unterstützend einige Recken der „Legatio ex Colonia Agrippinensis“ ( L.E.C.A.) um 10 Uhr auf dem Burgparkplatz ein. Diese waren extra für das „Projekt“ aus dem Raum Koblenz und Köln angereist. Mit vereinten Kräften und „schwerem Gerät“, jedoch überwiegender „man-power“ ging es zu Werke. Neben dem Fällen einiger für die Wegbenutzer gefährdender Bäume, sorgten das Zurückschneiden von Strauchwerk, das Entfernen von Dornengestrüpp und letztlich die Ausbesserung der Wegstrecke für stundenlange, schweißtreibende Arbeiten. Außerdem erfolgte das Aufstellen weiterer der von H. Simonis gestalteter Hinweisschilder (unter anderem „Alte Mühle“ und „Michaelskapelle“).
Letztendlich konnte - bei bereits hereinbrechender Dämmerung - das Kommando „Feierabend“ ausgerufen werden. Zum Abschluss traf man sich auf der Burg zu deftiger Speis und kühlem Trank, welcher von der Burgverwaltung gestiftet wurde. „Gerne unterstützen wir vonseiten der Burg Thurant, wie bereits beim Moosemannfest in diesem wie in den vergangenen Jahren die IHA“, so ein Sprecher der L.E.C.A.. „Schließlich sind der Ort Alken und die Burg seit jeher untrennbar miteinander verbunden und heutzutage mit Blick auf den Fremdenverkehr, aufeinander angewiesen. Die Zusammenarbeit zwischen der IHA und unserer (Mittelalter-) Gruppe ist bestes Beispiel wie so etwas unkompliziert und effektiv funktionieren kann.“
