Vortrag im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein in Koblenz
„Man muss nicht immer perfekt sein“
Prof. Beuth stellte im Kemperhof Naturheilverfahren bei Brustkrebs vor
Koblenz. „Naturheilverfahren in der Brustkrebsbehandlung ersetzen keine Krebstherapie“, darauf verwies der renommierte Forscher und Buchautor Prof. Dr. Josef Beuth zu Beginn seines Vortrags. Im Rahmen der Veranstaltungen zum Brustkrebsmonat im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein hatte Dr. Arno Franzen, einer der beiden Leiter des Brustzentrums Kemperhof Koblenz und St. Elisabeth Mayen, in den Kemperhof eingeladen. Beuth leitet das bundesweit einzige Institut an einer Universität, das den Einsatz von naturheilkundlichen und komplementärmedizinischen Therapien in der Krebstherapie wissenschaftlich erforscht. Er zeigte Betroffenen und Interessierten in seiner lebhaften und „kölschen“ Art schonende und wirksame Wege auf, mit der Diagnose „Brustkrebs“ umzugehen. Drei Themen waren Schwerpunkt: Ernährung, Bewegung und die Psyche/Psychoonkologie.
Mit Nachdruck wies der Experte auch auf den Unterschied zu sogenannten „alternativen Heilverfahren“ hin, die erprobte, leitliniengerechte Krebstherapien ersetzen sollen, und warnte vor „Wunderheilern“. Beuth gab praktische Tipps im Umgang mit der eigenen Krankheit: „Lernen Sie einen gesunden Egoismus. Bleiben Sie immer lernbereit, denn über die Hirntätigkeit aktiviert man den Körper. Nehmen Sie Hilfe von anderen an (ohne sich erkenntlich zeigen zu müssen). Lassen Sie auch mal fünf gerade sein! Man muss nicht immer perfekt sein, um lebenswert zu sein“, so der abschließende Rat des profilierten Krebs-Wissenschaftlers.
Pressemitteilung des
Gemeinschaftsklinikums
Mittelrhein
