Zirkus „mezzoforte“ gastierte in Wolken
„Manege frei, der Vorhang fällt“
Wolken. Unter dem Motto „Manege frei, der Vorhang fällt, in mezzofortes Zirkuswelt“ veranstaltete der Chor „mezzoforte e.V. Wolken“ am Schwerdonnerstag seinen traditionellen „Beschwipsten Kaffeeklatsch“ im Gesellschaftsraum der Goloringhalle in Wolken. Die Veranstaltung ist mittlerweile „Kult“ im Wolkener Karneval. Schon beim Betreten der Narrhalla wurden die Besucher in die zauberhafte Welt des Zirkus entführt. Die Kulisse der Bühne wurde auch in diesem Jahr von einem inaktiven Mitglied detailgetreu nachgebaut. Zur Musik der TV-Serie „Salto Mortale“ geleiteten einige Chormitglieder den Vorstand des Chores auf die Bühne. Nach der Begrüßung durch die Erste Vorsitzende konnten sich die Besucher am reich bestückten Kuchenbüfett bedienen. Als Clown verkleidet fuhr die Programmrollerin mit ihrem Roller auf die Bühne. Wie im letzten Jahr führte sie mit ihren närrischen Ansagen charmant durch das Programm. Den Auftakt machte die 2. Vorsitzende mit ihrem Lied „Der Zirkus, der Zirkus“, gekonnt umgetextet mit Blick auf die Zirkuswelt und mezzoforte. Gleich darauf erwies sie sich als informativer und motivierender Protokoller. Bravourös und wie immer in Versform berichtete sie über die Geschehnisse des vergangenen Jahres rund um den Chor. Natürlich darf in einem Zirkus der „dumme August“ nicht fehlen. Der Sketch zeigte, wie die Kumpanen des dummen August ihn mit List und Tücke dazu brachten, seinen schönen Hut selbst zu demolieren. Reichlich Beifall war der Lohn. Im Sketch „Der Hosenkauf“ zeigte ein Mitglied des starken Geschlechts wenig Entschlusskraft. Gespielt wurde der Sketch von zwei aktiven Mitgliedern, die immer mit Leib und Seele dabei sind.
Fortsetzung ist „beschlossen“
Im Anschluss wurden die närrischen Besucher in die Märchenwelt der Gebrüder Grimm entführt. Obwohl das Märchen „Aschenbrödel“ als Ulknummer aufgeführt wurde, hatten die Zuschauer großes Mitleid mit Aschenbrödel und viel Spaß mit allen Mitwirkenden. Höhepunkt des Programmes war der Besuch der Wahrsagerin „Esmeralda“ von der Côte d‘ Azur, die ganz überraschend mit ihrem Zirkuswagen vorbeikam. Beim Finale war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Der Chor sang zum Schluss das Lied „Mein bunter Harlekin“, umgetextet auf den Chor und die närrische Jahreszeit.
