Allgemeine Berichte | 23.11.2022

2. Westerwald-Konferenz im Stöffel-Park / Enspel

Markt der Möglichkeiten, Auszubildenen-Taxi und alte Westerwälder Tracht neu interpretiert

Vorbereitung auf die öffentliche Bürgerbeteiligung im April 2023

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 2. Westerwald-Konferenz im Stöffel Park.  Foto: Wir Westerwälder

Region Westerwald.„Stärken (neu) entdecken“, das war auch das Leitthema der zweiten Runde der Westerwald-Konferenz, die in Fortsetzung der aktiven Beteiligungsphase der gemeinsamen Weiterentwicklung der Region Westerwald im Stöffel-Park stattgefunden hat. Auch hier standen die Fragen: Was bewegt die Westerwälderinnen und Westerwälder? Welche Projekte können wir gemeinsam umsetzen? Wo können wir gemeinsam noch mehr Kräfte bündeln und unsere starke Region sicher für die Zukunft aufstellen? Wieder im Vordergrund der Diskussion. „Wir sind eine vielfältige und leistungsstarke Region, die wir in guter Zusammenarbeit mit den heimischen Akteuren weiter entwickeln möchten, um unser regionales Profil weiter zu schärfen“, begrüßte Landrat Achim Schwickert (Westerwaldkreis) alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellvertretend für seine beiden Landratskollegen Dr. Peter Enders (Kreis Altenkirchen) und Achim Hallerbach (Kreis Neuwied) und bedankte sich für das Engagement aller Beteiligten.

Auf Einladung der Wir Westerwälder gAöR diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Westerwald Workshops hoch motiviert über die Themen Alleinstellungsmerkmale, Mobilität, Kinder und Jugend, Kunst und Kultur und regionale Identität aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Austausch aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der heimischen Akteure aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Region konnten zahlreiche Stärken und Schwächen erörtert und zusammengefasst werden. Darüber hinaus war es den Veranstaltern wichtig, dass konkrete Projekte abgeleitet werden, die gemeinsam im kommenden Jahr umgesetzt werden. So wurde ein Kontakt zur Mode- und Designschule in Trier hergestellt. Um die regionale Identität grenzüberschreitend zu stärken, werden Studierende der Fachschaft unsere traditionelle Westerwälder Tracht unter die Lupe nehmen und neu interpretieren. Ein Jugendfestival soll mit unterschiedlichen Kooperationspartner veranstaltet werden und die Einbindung der Vereine soll über eine Informationsplattform für Veranstaltungen gelingen. Das Thema Fachkräftemangel, insbesondere im Bereich der Suche der Unternehmen nach potenziellen Auszubildenden, wurde intensiv unter der Fragestellung „Was willst Du mal werden, wenn Du groß bist?“ beleuchtet. Hier wurden auch wieder Stärken und Schwächen der Region aus Sicht der Jugendlichen, aber auch über Ideen gesprochen, wie den jungen Menschen der Zugang zu den Unternehmen erleichtert wird. Hier gab es die Idee ein Azubi Taxi zu organisieren, dass die Schülerinnen und Schülern zu den Unternehmen bringt. Dort haben diese dann die Möglichkeit, im Unternehmen ins Gespräch mit Auszubildenden zu kommen und sich die Betriebe von innen anzuschauen.

Um auch wirklich mit den Jugendlichen über Ihre Interessen zu sprechen, nahmen an der zweiten Auflage des Beteiligungsprozesses die drei Schülerinnen Caitlin Joann Fech, Chiara Merkel und Janina Schneider der Realschule plus Puderbach gemeinsam mit ihrer Lehrerin Natanja Neitzert teil. Besonders spannend waren die Gespräche in den Arbeitsgruppen, bei denen sich Alt und Jung austauschen konnten.

Der zweite Zukunftsworkshop bildet einen weiteren Baustein zur Vorbereitung der öffentlichen Westerwald Konferenz, die am 19. April 2023 im Bürgerhaus in Wirges stattfinden wird. Alle Interessierten werden gebeten, sich den Termin bereits jetzt vorzumerken. Die bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dann in den Arbeitskreisen zu den Themen Alleinstellungsmerkmale, Mobilität, Kinder und Jugend, Kunst und Kultur und regionale Identität entweder mitdiskutieren oder diese moderieren.

Besonderer Dank gilt allen Partnern, die diese zweite Westerwald-Konferenz ermöglicht haben: Martin Rudolph und Carmen vom Stöffel-Park Team, Markus Mann für seinen Impulsvortrag zum Thema „Energie in der Region Westerwald“, Weihnachtseis von Westwood Ice Cream Deesen, Verpflegung von „Die Idee“ Nordhofen, Weine vom Weingut Emmerich Leutesdorf, Säfte und Essige/Öle aus der Privatkelterei Junge Gieleroth, Spirituosen von Jack Waeller Rothenbach, Martinsbrezel vom Mühlenbäcker Westerburg, Clementinen von Jeronimo über den Wäller Markt, Aquarellbilder von Jesseca Kos alias „Frau Schnörkel Punkt“ und Dekoration von „Blumen Creativ“ in Nistertal.

Pressemitteilung

Wir Westerwälder

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 2. Westerwald-Konferenz im Stöffel Park. Foto: Wir Westerwälder

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